WG1

Nach zeitumgestellter Zeit beträgt die Uhrzeit gerade 2:57 Grad Celsius in der Nacht (also eigentlich 3:57 Farenheit) und Reinhard und ich haben gerade unsere erste Koproduktion mit dem schönen Arbeitstitel „WG1“ fertiggestellt (weil: erstes Stück, das in der inzwischen-Männer-WG mit kaputtem Staubsauger aufgenommen wurde). Österreichische Bässe und Gitarren auf einem Botany-Bay-Stück – unglaublich. Jetzt müssen nur noch Dilsberger Drums und Berliner Vocals (die eigentlich aus Bensheim kommen) drauf, dann ist die kulturelle Verwirrung komplett….

Onward

So, Onward hat jetzt ein Krummhorn und eine verzerrte Wahwah-Trompete abgekriegt (die allerdings klingt wie eine Oud auf Drogen). Jetzt gefällt’s mir schon wesentlich besser ;-) Ich schätze, das Konzert von Keren Ann am Montag hat mich auf die eine odere andere Art und Weise inspiriert…

Sweetness Of The State Of Things So Far…

So, um auf diesem Blog endlich auch mal ein bisschen Musik zu verlinken (nichts neues, nur das, was eh schon auf der offiziellen Botany Bay-Webseite zu finden ist), hier mal eine Übersicht, wie sich das Album inzwischen so entwickelt:

  • Schon im Netz Single veröffentlicht:

    • The Crow Song
      (Unsere garageband.com – Single, gesungen von Alex. An dem Teil gibt’s nix mehr zu rütteln.)
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      (Eine einkleinwenig gehässige Sozialstudie. Der Song ist wunderschön durchproduziert, bis auf die Tatsache, dass ich singe. Ich überlege mir, das Teil doch nochmal von jemand anders singen zu lassen, aber ansonsten isses fertisch…)

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      (Ein auch einkleinwenig gehässiger Song darüber, zuschauen zu müssen, wie zwei Freunde sich nicht gut tun… eigentlich sehr nett geworden, aber — gleiches Problem — auch von mir gesungen. Weitere Ani-Brachialgitarren sind hier zu finden. Diesen möchte ich definitiv nochmal entweder von Alex oder von Laura nochmal singen lassen, und ich werd das Gefühl nicht los, dass auch sonst irgendwas mit diesem Song passieren müsste, damit er in das Konzept passt, das mir vorschwebt…)

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      (Die Geschichte dieses kleinen, überraschenderweise live aufgenommenen Liedchens ist hier nachzulesen. Alex singt es und es ist gut geworden, aber ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob es stilistisch auf das Album passt.)

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      (Die B-Seite zu „Canvas“… eine ganz frühe Aufnahme, noch in der Wohnung in Kirchheim bzw. in Schweden im Wald aufgenommen. Bin mir noch nicht sicher, ob das Teil aufs Album soll. Vielleicht werde ich es noch umarrangieren… klingt stellenweise zu künstlich)

  • Schon fertig aufgenommen:

    • Kismet
      Ein kurzes Instrumentalstück mit einem anklagenden VL-70-Solo… wird das Intro des neuen Albums werden.
    • Her Name
      Text Alex, Musik meine Wenigkeit… der erste Song, der auf dem idyllischen Dilsberg aufgenommen wurde.
    • Onward
      Ein mittelalterlich anmutendes Instrumental, bei dem ich mir noch sehr unsicher bin. Auch ein sehr altes Stück das ich damals in Kirchheim und in der Halle aufgenommen habe. Es war insofern schön, als dass ich mir danach dachte: „Cool, Du kannst es noch“… inzwischen weiss ich aber nicht, ob die Welt es wirklich braucht.
    • Miss You
      soll der Abschluss von „Sweetness Of Being Yourself“ werden. Mehr möcht‘ ich darüber nicht sagen, ausser, dass es ein absoluter Favorit von mir ist.

  • Gerade mehr oder weniger im Entstehen:

    • Love is
      Ausnahmsweise auch mal von mir ein Lied über die Liebe. Und darüber, wie wertvoll und zerbrechlich sie ist. Laura wird dieses singen, und sie tut das auf den Demos schon ziemlich schön. Gibt die nächste Single, und vielleicht kriege ich Reinhard dazu überredet, Bass drauf zu spielen (Huhuuuu, Reinhard…!)
    • Breathless
      Wird ebenfalls gerade von Laura besungen, soll in „Miss You“ übergehen.
    • The Journey
      Jene der Leute, die meinen musikalischen Werdegang von Anfang an beobachtet haben, werden sich sicherlich an „Lemon Power Music Projects“ erinnern… jene Combo, aus der schliesslich Ubik Paint hervorging, und die, begünstigt von unserem türkischen Leadsänger, öfter mal orientalisch daherkam. Dieses Stück erinnert mich ziemlich an diese Zeit, aber ich tu mich sehr schwer mit dem Text. Irgendwas mit Wüstenrosen und Schwertern und Honig und Wassertropfen auf Blütenblättern und Myrrhe und zärtlichen, von Myrrhe duftenden Händen an der Türklinke wäre sicherlich passend. Aber ich denke, ich werd‘ es trotzdem anders machen… ;-)
    • Feel
      Ein ganz neues Stück, das gerade im Entstehen ist. Hat nix mit dem gleichnamigen Song von Robbie Williams zu tun, sondern eher mit den sehr seltenen und heiligen Momenten, in denen man sich darüber klar wird, dass man gerade wirklich etwas fühlt

Sieht eigentlich gar nicht nach so wenig aus… aber ich sehe auch das Problem, dass vieles nicht zusammenpasst; ich hätte gerne, dass das Album wie damals „Tales Of The Bitter Seed“ eine homogene Sache ergibt… und ich denke, dazu muss ich noch wesentlich mehr Material schreiben…

Heidelberg – Berlin

Tjaaa… Laura und ich schicken munter mp3s in der Gegend herum — im Moment grösstenteils Laura an mich; und ich mecker‘ dann die ganze Zeit daran rum, bis sie irgendwann die Nerven verliert… ;-) Aber im Ernst: Sie macht den Job grossartig und fügt Botany Bay so nebenbei ganz neue Dimensionen hinzu.

Es ist schon faszinierend, wozu man per Computer und Internet inzwischen in der Lage ist. Das geht schon beim Entstehen der Songs los. Alle Ubik Paint – Alben und auch die erste und bislang einzige Botany Bay – CD wurden im Studio von der Grundidee bis zum fertigen Song entwickelt (bei Ubik Paint war dies meistens ein einziger, grosser Schritt ;-)), analog auf einer 8-Spur-Bandmaschine aufgenommen und erst ganz am Ende wurden die Sachen gemastert und auf den Computer überspielt (wenn wir glücklich genug waren, die Bänder in unserem heillosen Chaos wiederzufinden). Diese Vorgehensweise mutet heutzutage beinahe schon archaisch an, aber sie hatte durchaus Charme.

Heute sitze ich zuhause und komponiere, bewaffnet mit einem Powerbook, einem Keyboard und Recording-Software, meine Songs. Wenn die Songs weit genug entwickelt sind, dann geht’s damit auf den Dilsberg und das Zeug wird „richtig“ aufgenommen, aber trotzdem immer noch mit dem Computer. Auf Band landet gar nix mehr.

Die Notwendigkeit, Sampler, Soundmodule und Synthesizer zu verwenden, besteht mit dem Computer nicht mehr… wollte ich damals in Karlsruhe einen einigermassen vernünftigen Klaviersound haben, nahm ich ein Kurzweil Micro Piano… heutzutage klingt der Software-basierte Sampler um Meilen besser und braucht nicht verkabelt zu werden… ähnlich, wenn nicht noch viel krasser, ergeht es auch der guten alten Hammond-C3-Orgel, die bei meinen Eltern untergestellt ist. Das Ding wiegt zusammen mit dem Leslie-Tonkabinett beinahe eine Tonne, ist wurmstichig und klingt, zugegebenermassen, einfach nur geil, insbesondere wenn Stolle gerade mal wieder Bier reingeschüttet hat. Aber die B4 (bei der es sich um eine softwaremässig per physical modelling simulierte Hammond-Orgel handelt) hat -bis auf die Sache mit dem Bier – haargenau die gleichen Macken und Eigenarten, die den Sound so unwiderstehlich machen, und sie nimmt noch nicht mal 100 Megabyte Speicher auf meiner Festplatte ein.

Und spätestens an diesem Punkt frage ich mich meistens, ob ich das alles in meinem Innersten eigentlich wirklich gut finde. Und die Antwort ist: Ja, ich finde es gut. Aber ich empfinde es nicht als Verbesserung. Es ist etwas anderes, was ich jetzt mache… und nichts, das ich in Zukunft immer so machen möchte. Ich vermisse die alten Instrumente, die Zeiten, in denen man etwas auf Band aufgenommen hatte und dann war es entweder gut oder eben nicht. Ich vermisse die Tritte, die man der Hammond-Orgel geben musste, damit sie endlich wieder läuft. Aber „Sweetness Of Being Yourself“ wird mehr oder weniger ein Album über das Vermissen sein… und insofern ist es genau die richtige Ausrüstung, die ich verwende.

Und jetzt auch noch die Berlin-Heidelberg-Connection… Ich fand die Vorstellung, den Aufnahmeprozess nicht vollständig unter meiner Kontrolle zu haben, immer ein bisschen beängstigend. Ebenso die Vorstellung, mit meinen Mitmusikern nicht im gleichen Raum zu sein. Ubik Paint wäre auf diese Art und Weise vollkommen unmöglich gewesen. Und trotzdem… es ist interessant, es macht ziemlichen Spass, und ich bin von alledem gerade sehr begeistert. Obwohl ich wie ein Wahnsinniger vermisse. Das ist die Sache mit dem Vermissen… dass es nicht automatisch heisst, nicht vorwärtszukommen. Vielleicht heisst es auch, irgendwann dorthin zu kommen, wo man nicht mehr vermissen muss. Das ist eine schöne Vorstellung.

Nun ja, ein erstes Ergebnis der Berlin-Heidelberg-Connection, ein schönes kleines Liedchen mit dem Titel „Love Is“, wird in der nächsten Botany Bay – Single auf garageband.com zu bestaunen sein, wenn’s dann mal fertig ist.
Und wer ein bisschen mehr über Laura erfahren will, der kann mal auf den Bollywoodberlin-Link in meiner aktualisierten Linkliste (rechts) klicken und sich darüber informieren, wie Laura & Companie gerade dabei sind, einen Film zu drehen.

Gute Nacht allerseits

Unzusammenhängendes Zeug was überraschenderweise aus meinem Kopf rauskommt…

Sooo, es ist Herbst. Und zwar nicht von der schönsten Sorte, so mit bunten Blättern und Drachensteigen und Kastaniensammeln und so, sondern richtig blöd grau und nass und kalt da draußen. Grrrr. Und ich zittere und friere den ganzen Tag. Nunja, zwei Grippostad eingeworfen und hoffen, dass ich nicht schon wieder krank werde.

Auf der Botany-Bay-Front sind jetzt die ersten Demos bei Laura angekommen, und Laura sitzt jetzt vermutlich gar nicht so still in ihrem Kämmerlein und versucht, aus meinen äußerst kruden Gesang-Vorlagen letztendlich mich befriedigende Töne zu erzeugen, die wie Engelstrompeten und -harfen klingen. Welch perverse Aufgabe! :-)

Hm, wenn ich nicht bis Ende der Woche vollständig krank bin, möchte ich diesen Platz hiermit mal für schamlose Werbung nutzen. Es ist nämlich so, dass diesen Samstag, den 22. Oktober 2005 im Café Pippifax auf dem Dilsberg die nächste Jamsession stattfindet; diesmal sind eine Menge Leute dabei, grösstenteils auch die Leute, die mich nächstes Jahr dabei unterstützen werden, das neue Botany-Bay-Album auf die Bühne zu bringen. Es wird sicher recht nett. Vorausgesetzt natürlich, wie gesagt, ich bin bis dahin noch/wieder gesund.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich verbringe mit dem Ab- und Neumischen von „Miss You“ jetzt schon den vierten Tag hintereinander… wenn meine ehemaligen Ubik-Paint-Kollegen das mitkriegen, dann kommen sie vorbei, stülpen mir einen Sack über und entführen mich zur Zwangs-Gehirnwäsche. Ich glaube, ich deklariere das Stück jetzt als fertig. Irgendwann muss ja dann mal gut sein.

Wie dem auch sei, die „Position Of The Day“ bei nerve.com ist

Sieht irgendwie anstrengend aus. Ich mache glaub‘ ich erstmal lieber Wurstsalat… ;-)

Gestern Jamsession@pippifax…

Eigentlich hat es ja nicht viel mit der neuen CD zu tun (ausser, dass mich die Sessions effizient davon abhalten, neues Material aufzunehmen… ;-)), aber hier trotzdem mal für alle, die gestern nicht das unbeschreibliche Glück hatten, bei unserer Jamsession anwesend zu sein, ein paar Eindrücke, wie’s so aussah… (mit tausend Dank an das Steffilein für die Fotos, und an Steffen, der das ganze Ereignis auch noch gefilmt hat!):

Gerd, Reinhard und meine Wenigkeit…

Die österreichische Invasion: Reinhard am Bass

Ein VL-70 von Yamaha trägt nicht deutlich zu meinem Bühnen-Sexappeal bei, aber was soll’s…

Bob ™ war auch da… ;-)

Goldhamster (Zitat Reinhard) @work…

An dieser Stelle Dank an alle die da waren und bis zum nächsten Mal… :-)

Krishna Hare,
Steph

Bad Karma

Gerade wollte ich also zu unserem neuen Dilsberg-Studio fahren, um für Laura ein paar Vocal-Demos aufzunehmen, damit ich ihr dann alsbald ihr erstes zu besingendes Material schicken kann. Ich hatte mir diese Aktion schon seit zwei Wochen vorgenommen, aber es kam immer wieder etwas dazwischen, so dass ich die Fahrt verschieben musste. Heute sollte es endlich so weit sein – das Wetter war so schön, wie es am Herbstanfang nur sein kann, und ich war überzeugt davon, dass heute gutes Material entstehen würde.

Auf halber Strecke wurde ich dann plötzlich gewahr, dass es in meinem fahrbaren Untersatz, einem unerschrockenen kleinen Ford Fiesta mit Zuckerpüppchen-Servolenkung und ganzen zwei Airbags, nicht wirklich gut roch. Zudem wurde ich gewahr, dass die mir nachfolgenden Fahrzeuge plötzlich durchaus den vorgeschriebenen Abstand zu meinem Vehikel zu halten vermochten, was normalerweise nicht der Fall ist — da ich die steile Strecke in meinem Boliden allenfalls mit 30 Sachen und im zweiten Gang hochkomme, hängt das Odenwälder Landvolk im Allgemeinen mit zwei Zentimetern Abstand hintendrauf und kann es kaum erwarten, in der nächsten Kurve zu überholen, dabei mit unnachahmlich blöder Fresse zu mir rüberzugaffen und mir hin und wieder Zeichen zu geben, die nach meiner Interpretation so viel heissen sollen wie: „Du solltest auch mal mit Deiner Grosstante schlafen“ . Nur, wie gesagt, dieses eine Mal nicht – dieses eine Mal hielten sie Abstand, und machten mich sogar durch wildes Lichthupen auf die dunkelschwarze Rauchfahne aufmerksam, die ich hinter mir herzog.

Oops.

Also schnell in den nächsten Waldweg eingebogen, unter den Wagen geschaut, festgestellt, dass aus dem Katalysator (auf den vom Motorblock aus Öl getropft war) die Rauchschwaden entwichen, gewartet, bis der Spuk vorbei war, mit so wenig Gas wie möglich zurückgefahren und jetzt sitze ich erstmal hier und bringe am Montag den Wagen zur Reperatur.

Aber eigentlich brauche ich mich nicht zu wundern. Es war gestern auf der jüngsten unserer Speyerer Kochsessions, wo wir (will heissen: Rüdiger, Ole, Bettina, Steffi und meine Wenigkeit) gar köstliches Mango-Huhn, leckere Kartoffelsuppe ohne Zitronengras und schriesische Himbeerpampe produzierten (ok, die Himbeerpampe produzierte Rüdiger im Alleingang), und wo ich zum ersten Mal von der Existenz von Diamantwasser erfuhr.

Und dann machte ich den Fehler. Ich lachte mich krumm und buckelig. Ich lästerte. Mit spitzer Zunge kommentierte ich auf vernichtende Art und Weise die bahnbrechenden Entdeckungen des französischen Meisters Joël Ducatillon, durch den 1990 wohl ganz spezielle Energien flossen… doch warum nacherzählen? Lassen wir das Original zu Wort kommen…:

    Der Franzose Joël Ducatillon war von Beruf Musiker und Jazzpianist, bis er sich zum Naturheiler ausbilden ließ. Ab 1990 begann eine spezielle Energie durch ihn zu fließen und der Verlust von Beruf, Familie wie Wohnung ließen darauf deuten, daß sich etwas Neues anbahnte.

    1994 hatte er drei Träume, die zum Entstehen des Diamantwassers führen sollten. Im ersten Traum wurde ihm mitgeteilt, er werde einen Apparat bauen, der DNS 850 heißen würde. Dieser Apparat werde die Tür zu Neuem öffnen.
    Im zweiten Traum wurde ihm eine Drehtür gezeigt. Leute standen in langer Reihe davor und konnten einer nach dem anderen eintreten, indem sie eine Karte in einen Apparat steckten. Es wurde erklärt, dies sei eine codierte Karte, welche erlaube, die in den Zellen gespeicherten Erinnerungen zu löschen, um so direkt zum höheren Selbst gelangen zu können.
    Eine silbergraue Visitenkarte mit der Aufschrift Steel – Storm – Staelhe wurde ihm im dritten Traum gezeigt.

    Was sollte er mit diesen Träumen anfangen? Ein tiefes inneres Wissen um physikalische Vorgänge war wohl in ihm vorhanden. So kaufte er sich Bücher über Quantenphysik und brauchte lange, bis die Erinnerung aus der Zeit von Atlantis zurückkam. Damals hatte man diese Forschung nämlich schon gemacht. Er wurde durch Wesen geleitet, die ein regelrechtes Team bildeten, darunter Sri Aurobindo und Mère.
    1996 entstand ein erster Apparat in Form eines Zylinders aus Plexiglas, worin eine Energiespirale steckte. In den Jahren 1997 und 1998 entwickelte sich der Apparat weiter zu einem Zylinder aus Glas mit einer Art künstlicher DNS aus Licht darin. In langer Arbeit wurden rund 900 Codes darin eingeprägt. Nun begriff Joël den Traum mit den codierten Karten, ahnte jedoch noch nicht, daß der Apparat zur Transformierung von Wasser gebraucht werden sollte.

Unsoweiter undsofort. Dieser einleuchtende und bewusstseinserweiternde Text ist übrigens der Webpage http://www.sanfte-beruehrung.de entnommen (da steht noch viel mehr so Zeug!), deren Betreiber den Text wiederum aus dem Pamphlet haben, das jedem Behälter Diamantwasser – und dankenswerterweise auch jenem, das ich gestern bei Rüdiger entdeckte – beiliegt. Insofern trifft sie eigentlich keine Schuld.

Wie dem auch sei. Mein Fehler war, das Diamantwasser nicht ernst zu nehmen „Schwachsinn“, dachte ich, „mit dem armen Naivlingen Geld aus der Tasche gezogen wird. Waurm kann ich sowas nicht?“

Aber ich hätte das Zeug saufen sollen. Darin baden. Meinen Intimbereich damit waschen. Whatever. Dann wäre ich heute auf den Dilsberg gekommen, hätte tolle Demos aufgenommen, und würde jetzt nicht blöde Blogeinträge schreiben. Und mit der Zeit, wer weiß, wäre auch ich auf das Niveau der 5. Dimension gekommen… und dann hättet ihr alle mal was erleben können!!!

Hare Krishna,
Stephan

PS: Ich muss an dieser Stelle noch Rüdiger verteidigen. Obwohl das Pamphlet bei ihm gefunden wurde, sind die näheren Umstände doch ein wenig komplizierter, und es ist keinenfalls so, dass er auch nur ein Wort von diesem Schwachsinn glaubt. Obwohl er besser sollte ;)