Diamantwasser rulez!

Nachdem meine Logs zeigen, dass sich immer mal wieder Leute durch eine Google-Suche nach „Diamantwasser“ hierher verirren, dachte ich mir, es wäre vielleicht mal angebracht, das Zeuch hier mal wieder zu erwähnen und bei der Gelegenheit ein bisschen zu elaborieren.

Ich muss in der Tat leider berichten, dass der einzig wahre Lieferant von Diamantwasser (zum besseren Verständnis siehe hier oder auch hier) ICH bin.

Es ist nämlich so dass der gute Joël Ducatillon zwar durchaus die richtige Idee hatte, dann aber missgeleitet wurde. Denn die ihm helfenden Wesen, die sich als Sri Aurobindo und Mére zu erkennen gaben, waren eigentlich gelangweilte Dämonen aus der viereinhalbsten Dimension, die in Wirklichkeit auf die Namen Senfnies und Erbsenpups hören und nix Gutes im Schilde führten.

Diese bösen Geister waren beim Bauen des Apparats DNS 950 nicht besonders hilfreich und verwirrten den armen Joël mehr als dass sie ihm halfen. Und so geschah es, dass das Plexiglasgerät mit der Energiespirale zwar nach den Spezifikationen funktioniert, aber die künstliche DNA aus Licht keine fuffzich Pfennich wert ist, ehrlich nicht. Denn was Furznies und Erbsensenf darin einprägten, während Joël immer mal wieder einen Schluck aus seiner Magenbitterflasche nehmen musste (wer will es ihm verübeln?), waren Codes von minderer Qualität, die in der viereinhalbsten Dimension allenfalls bei äußerst zweifelhaften Parties zur Anwendung kommen, und selbst dann gilt dort sowas als pubertär.

Das Ergebnis dieser traurigen Begegnug ist ein Diamantwasser, das lange nicht so potent ist, wie es sich für ein vernünftiges Diamantwasser gehört. Es schmeckt auch nicht besonders gut, und von Versuchspersonen, die sich einen Einlauf damit gemacht haben, hat man nie wieder was gehört. Zu deutsch: Das Zeug ist mit Vorsicht und am besten eigentlich überhaupt nicht zu geniessen.

Woher ich das alles weiss? Nun, während sich Joël von Senfpups und Furzerbse an der Nase herumführen liess, sass ich mit Sri Aurobindo, Mére und ein paar flotten Mädchen in meinem kosmischen Whirlpool und wir zogen einen Joint nach dem anderen durch. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, wie das wahre Diamantwasser herzustellen ist, ein Geheimnis, das ich verständlicherweise hier nicht einfach so ausplaudern will, denn offensichtlich lässt sich damit richtig gut Geld machen. Ich weiss, das ist blöd von mir, aber hey – so ist nunmal die Welt, in der wir leben.

Daher hier mein Angebot: Das echte Diamantwasser gibt’s ab sofort bei mir in handlichen kleinen 0,5L-Flaschen, zum Preis von €59.99 pro Flasche. Versand nur per Vorkasse.

Stets um das Seelenheil der Welt besorgt,
Stephan

PS: Auf Verhandlungsbasis und gegen Aufpreis gibt’s auch gerne Single Malt Whisky statt Diamantwasser.

Eine Antwort auf „Diamantwasser rulez!“

  1. Wie wär`s mit einem Lied über Diamantwasser? Oder gab`s das nicht schonmal woanders… hieß das nicht mal Feuerwasser? Odgen`s Old Firewhisky? Pastis de Marseille? Old Janx Spirit? Pangalactic Gurgle Blaster? Tequila?
    O Allmächt`ger, berausche Dich an meinen Worten!
    (War gestern in Richard II. von Shakespeare, das inspiriert gnadenlos!)

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