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…naja, mehr oder weniger nix, ausser eben jenem Album, wenn es fertig ist.

Aber zunächstmal: Uff, es musste erstmal Mitte Februar werden ehe ich auch nur einen Sorry-Ich-Komme-Zu-Nichts-Eintrag in dieses Blog mache. Verrückt. Nein, es hat sich nichts getan, einfach gar nichts. Ich war die letzten Wochen im Klausuren- und Referatestress… und bin musikalisch allenfalls dazu gekommen, ein paar Streicher-Arrangements für die Interludes zu machen. Laura hat mir wunderschöne neue Vocals für „Breathless“ geschickt, und ich bin bisher noch nicht mal dazu gekommen, sie einzubauen. Soviel also dazu.

Eine andere Sache: Ich habe aus dem einen und dem anderen Grund gerade irgendwie das Gefühl, „Sweetness Of Being Yourself“ ist ein schöner Arbeitstitel und ein schönes Zitat aus „Last Unicorn“, aber taugt nicht als Titel für das Album, das hoffentlich dieses Frühjahr / diesen Sommer daraus werden soll. Sich selbst sein kann ebenso schön wie schrecklich sein – ersteres, wenn alle damit einverstanden sind, letzteres, wenn dem plötzlich nicht mehr so ist. Womit ich nicht zu viel schlechte Laune verbreiten will, und eines ist sicher — solch ein depressives, unzugängliches und verzweifeltes Werk wie mein gottseidank nie veröffentlichtes „Turtle Dreams“-Projekt wird das nächste Album garantiert nicht werden. Aber ich hätte trotzdem gerne einen Titel dafür, der nicht nur eitel Sonnenschein ausstrahlt.

Nun ja, wer von meinen fünfeinhalb Hörern einen guten Titel hat, der darf mir diesen gerne mitteilen… vielleicht ist ja genau das dabei, was ich suche. Und wenn nicht, dann muss ich halt weiter grübeln. „Exile“ wäre eine Sache, die mir ganz gut gefallen würde. Oder „Pow Wow“. Namalsehen.

Sehr groß war meine Überraschung neulich, als ich beim Durchforsten meines /home in der Universität plötzlich einen alten Song entdeckte, von dem ich überhaupt nicht mehr wusste, dass wir ihn jemals aufgenommen haben. Wir, das meint in diesem Falle Ubik Paint oder Pale Blue oder was weiß ich wie das damals lief… auf jeden Fall war es dem Sound nach zu urteilen noch analog und dem lyrischen Gehalt nach zu urteilen zu Beginn meiner DiplompsycholginnenBeziehungsDepression, die sich schließlich noch über Jahre hinziehen und in oben erwähntem „Turtle Dreams“-Projekt gipfeln sollte. Lange Rede kurzer Sinn, der Song heisst „Questionaire“, ist in der Originalversion (vorsicht, ganz schlimme Demoversion und ganz schlimme Stephan-Vocals)

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zu finden, und ich überlege mir, das Teil mit einem neuen Text und einer vernünftigen Sängerin (Huhu, Laura!) zu versehen und auf das neue Album zu packen, wie es auch immer heissen werden mag…

So, das war’s jetzt erstmal von mir. Nächste Woche bin ich mit den Computerlinguisten auf dem Feldberg, und wenn das getan ist, dann werd ich mich mal daran machen, die Fäden wieder aufzunehmen.