Ubik Paint

Heute erwartete mich auf meinem Schreibtisch ein Brief, den ein gewisser Wolfgang Schneider aka Stolle an mich geschickt hat.(Wer jetzt nicht weiss, um wen es sich handelt, der möchte sich vielleicht endlich mal die hoffungslos veraltete und nicht im geringsten aktuelle Ubik Paint-Homepage anschauen und rausfinden wie die Dinge waren, bevor ich auf die bescheuerte Idee kam, nach Heidelberg zu ziehen [und Martin auf die bescheuerte Idee, nach Schweden zu ziehen {und allerlei andere noch viel mehr bescheuerte Ideen waren auch noch unterwegs}]).

Der Inhalt? Drei CDs mit lange verschollen geglaubten Aufnahmen von Ubik Paint, alternativen Takes und Remasters, sowie eine CD mit Stolles eigenen neuen Ergüssen.

Stolle, ich muss meine Reaktion jetzt mal öffentlich machen, die Welt soll das ruhig mitkriegen, und Du liest hier ja mit:

Du hattest recht, es treibt einem die Tränen in die Augen.

So viele Erinnerungen an so viele Dinge… Farben, Wetter, Gerüche, Orte, Formen, Stimmen… und vor allem, Gefühle. Es ist alles noch da. Und doch nicht mehr…

…deshalb werd ich jetzt wohl auch nach der ersten CD aufhören, denn soviele Taschentücher gibt’s hier gerade gar nicht.

Wir waren eine verdammt gute Band.

Und es war eine verdammt schöne Zeit.

Es war die Zeit.

Und wenn ich dann mal fertig damit bin, die Zeitmaschine zu erfinden, dann glaubst Du gar nicht was ich alles anstellen werde. Zumindest drei Herren aus Karlsruhe werd ich mir auf jeden Fall vorknöpfen.

Ich würde mich geehrt fühlen, wenn Du auf meinem Album (das sich immer weiter nach hinten verschiebt, gerade ist das Notebook mal wieder kaputt, aaaaargh!) den einen oder anderen Gitarrenton beisteuern würdest. Es würde kein Ersatz sein für das was wir hatten, aber schön wäre es allemal.