Heute nochmal eine letzte Wohn-/Schlafzimmersession. Eine letzte, weil wir zur nächsten hoffentlich wieder in einem vernünftig ausgerüsteten Studio sein werden. Aber trotzdem hat es was. Es bringt einen beispielsweise dazu, solch abenteuerliche Konstruktionen zu ersinnen:
Insgesamt vier Songs haben wir jetzt in zwei Tagen fertiggestellt: “Feel”, “Your People”, “Two Little Kittens” und das hier schon ewig in der Gegend herumgammelnde “Moon Child”, welches ich gerade eben von 7 Minuten 14 Sekunden auf ganze 5 Minuten und 50 Sekunden gekürzt habe. Genug Stoff für eine Maxi-Version, wenn die irgendwann mal jemand haben will. Gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, wie wenig die Sache in letzter Zeit vorangegangen ist. Diese Internet-Geschichte ist im Endeffekt doch blöd. Es kommt viel besser, die Leute persönlich und von Angesicht zu Angesicht in den Wahnsinn zu treiben.
Wobei man sieht, dass man auf einer Botany-Bay-Aufnahmesession trotz der brachial-düsteren Musik und der pathologisch-suizidalen Texte (Lauras Titelvorschlag: “Songs too sad to sing”, wobei ich immer noch für “Dark Side Of The Moon” bin) eine Menge Spaß haben kann.
Später am Tag kamen dann sogar noch ein paar Leute (sprich: Ole, Bettina, Rüdiger und Steffi) vorbei, um die Session angemessen ausklingen zu lassen, respektive lecker Gulasch zu futtern…
Bleibt zu sagen, es waren produktive, lustige und insgesamt einfach schöne zwei Tage, und ich bin mehr denn je überzeugt, daß das Album das beste wird, was ich bisher produziert habe. Muss es ja wohl auch, wenn es an fünf verschiedenen Orten über zwei Jahre hinweg aufgenommen wurde…
(“Your People” haben wir übrigens heute nochmal neu, weil mit Strumpf und überhaupt, aufgenommen. Das heißt, die im vorigen Posting verlinkte Version wird hiermit obsolet. Nur hab ich die neue noch nicht fertig abgemischt und [für Ole] gebounced, und deshalb lass ich’s jetzt erstmal so…)
Uah, schon wieder 2:10h, wo ist eigentlich die Zeit hin? Ich glaub, ich mische morgen weiter.





