All good things…


(draufklicken, das kommt erst in groß richtig gut)

Die erste pre-release ist fertig.

Trockene Zahlen, die nicht im geringsten ausdrücken können, was ich gerade fühle:

  • Produktionszeit: knapp 4 Jahre
  • das älteste Stück („Onward“) wurde im Herbst 2003 aufgenommen, das neueste („Moon Child“) letzte Woche; „Moon Child“ hat zwar auch schon zweieinhalb Jahre auf dem Buckel, aber letzte Woche wurd es derart geremixt, dass es mit der Ursprungsversion nicht mehr viel zu tun hat.
  • meine erste Veröffentlichung seit „Waiting For The Rain“ von Ubik Paint im Jahre 2000, und nach 10 Jahren Pause das zweite Album von Botany Bay.
  • insgesamt 6 verschiedene Aufnahmeorte: zuhause bei mir in Heidelberg und in Bonn, zuhause bei Laura in Aachen und in Berlin, in der halle_03 in Heidelberg und auf der Wheel Ranch auf dem Dilsberg
  • 19 Tracks, davon 7 Instrumentals
  • 12 mehr oder weniger fertige Stücke haben es nicht auf das Album geschafft
  • 68 Minuten und 32 Sekunden Länge
  • insgesamt 6 Gastmusiker + ein Kinderchor + Laura + meine Wenigkeit
  • der Titel verwandelte sich im Laufe der vier Jahre von „Sweetness Of Being Yourself“ über „Exile“ schliesslich hin zu „Grounded“

…und es ist immer noch nicht fertig; aber bald. Nächste Woche werden wir hoffentlich dazu kommen, die letzten Details einzubauen. Das Booklet will auch noch layoutet werden… fünf absolut geniale Fotografen haben zugesagt, Fotographien für das CD-Booklet beizusteuern.

Macht euch auf eine Premiere gefasst, die sich gewaschen hat…

Der Bericht aus Bonn…

(kennt den noch jemand? Das war der Titel einer wöchentlichen Reportage-Sendnug, als Bonn noch Hauptstadt war und Kohl uns noch nicht die Wiedervereinigung beschert hatte…)

anyway.

Ziemlich genau einen Monat hat es jetzt gedauert, bis ich einen funktionierenden DSL-Anschluss hatte… eine Menge Zeit in der eine derartige Menge Dinge geschehen sind, daß es beinahe aussichtslos erscheint, hier in der gebotenen Sorgfalt darüber zu berichten ;-)

Steph wohnt jetzt also in Bonn. Im Meisengarten in Mehlem, um genau zu sein. Faszinierend. Und er ist fulltime Softwareentwickler und schreibt Mac OS X-Software. Auch faszinierend.

Vollzeit bedeutet natürlich, dass ich mir meine nun wesentlich weniger vorhandene Freizeit vernünftig einteilen muss. Am Anfang habe ich befürchtet, ich würde mit dem Album jetzt gar nicht mehr vorankommen, aber das Gegenteil ist erstaunlicherweise der Fall: Bin hier jede Menge mit dem Mastering der schon fertigen Tracks und mit dem Aufnehmen von ein paar neuen Interludes beschäftigt, „Little Princess“ mit Jeff ist jetzt fertig, und „Moon Child“ wurde in Bonn gar vollkommen neu aufgenommen. Kommt jetzt wesentlich düsterer, und meine fünf beinahe identischen VL70-Soli sind jetzt anderen mysteriösen Dingen gewichen… mehr hätte ich in HD in der gleichen Zeit vermutlich auch nicht hingekriegt.

Naja, zum Album werd ich in den nächsten Tagen wieder mehr schreiben (und ne neue Session mit Laura steht auch ins Haus, wir sind ja jetzt quasi eine NRW-Band… :-)) Und dass ich meine Freunde aus Heidelberg vermisse, ganz ganz riesig arg vermisse sogar, das muss ich hoffentlich nicht extra noch schreiben… doch, muss ich: Ihr fehlt mir! Ich hoffe auf viele schöne Besuche in beide Richtungen.

Trotzdem, jetzt mal schön der Reihe nach Fotos von Stephans ersten Schritten in Bonn…

Stephan und seine tapferen Umzugshelfer (1)
(Steffi gehört natürlich auch dazu,
aber sie hat die Fotos gemacht und ist deshalb nicht mit drauf)

Stephan und seine tapferen Umzugshelfer (2)

Stephan und seine tapferen Umzugshelfer (3)
Das erste Frühstück im sonnigen Bonn…

Tage später… Steph allein auf Erkundungstour bei Wachtberg:




Ei, was ist denn das da hinten in den Bergen?

…sieht ja beinahe so aus, als ob die Chance bestünde,
dass in Bonn ein paar Leute bei meiner Musik ganz genau hinhören werden…
…yippie, endlich…

Abendstimmung am Rhein (ca. 100 Meter von meiner Wohnung entfernt)


der Blick aus meinem Fenster

Die Rheinauen in Bonn sind nicht wirklich mit denen in Karlsruhe vergleichbar. Es handelt sich nicht um ein verwildertes, urwüchsiges Naturschutzgebiet sondern eher um einen gepflegten Park; wo’s hier verwildert und urwüchsig zugeht muss ich erst noch rauskriegen… trotzdem, ist recht hübsch dort:



…und
zurück zu meinem Wohnzimmerfenster:

die Krähe wohnt wohl in einem der Bäume vor meinem Fenster und war auch beim Abmischen der Album-Version vom „Crow Song“ da :-) Ich find’s sehr schön dass die da ist, und wer „The Crow Song“ hört, der wird auch verstehen warum…

Noch ein paar Impressionen aus der Bonner Altstadt, mehr davon wird sicher demnächst auf den einschlägigen Foto-Seiten auftauchen, auf denen ich mich so rumtreibe



und nochmal Wachtberg, die zwei Bilder sind auf der Fototour mit Anna (die mich letztes WoE besucht hat) entstanden…


So, das war’s erstmal von mir. Ich lebe noch, und ich bin weit davon entfernt die Musik oder sonstwas aufzugeben ;-) Demnächst mehr. Versprochen.