Der Bericht aus Bonn…

(kennt den noch jemand? Das war der Titel einer wöchentlichen Reportage-Sendnug, als Bonn noch Hauptstadt war und Kohl uns noch nicht die Wiedervereinigung beschert hatte…)

anyway.

Ziemlich genau einen Monat hat es jetzt gedauert, bis ich einen funktionierenden DSL-Anschluss hatte… eine Menge Zeit in der eine derartige Menge Dinge geschehen sind, daß es beinahe aussichtslos erscheint, hier in der gebotenen Sorgfalt darüber zu berichten ;-)

Steph wohnt jetzt also in Bonn. Im Meisengarten in Mehlem, um genau zu sein. Faszinierend. Und er ist fulltime Softwareentwickler und schreibt Mac OS X-Software. Auch faszinierend.

Vollzeit bedeutet natürlich, dass ich mir meine nun wesentlich weniger vorhandene Freizeit vernünftig einteilen muss. Am Anfang habe ich befürchtet, ich würde mit dem Album jetzt gar nicht mehr vorankommen, aber das Gegenteil ist erstaunlicherweise der Fall: Bin hier jede Menge mit dem Mastering der schon fertigen Tracks und mit dem Aufnehmen von ein paar neuen Interludes beschäftigt, „Little Princess“ mit Jeff ist jetzt fertig, und „Moon Child“ wurde in Bonn gar vollkommen neu aufgenommen. Kommt jetzt wesentlich düsterer, und meine fünf beinahe identischen VL70-Soli sind jetzt anderen mysteriösen Dingen gewichen… mehr hätte ich in HD in der gleichen Zeit vermutlich auch nicht hingekriegt.

Naja, zum Album werd ich in den nächsten Tagen wieder mehr schreiben (und ne neue Session mit Laura steht auch ins Haus, wir sind ja jetzt quasi eine NRW-Band… :-)) Und dass ich meine Freunde aus Heidelberg vermisse, ganz ganz riesig arg vermisse sogar, das muss ich hoffentlich nicht extra noch schreiben… doch, muss ich: Ihr fehlt mir! Ich hoffe auf viele schöne Besuche in beide Richtungen.

Trotzdem, jetzt mal schön der Reihe nach Fotos von Stephans ersten Schritten in Bonn…

Stephan und seine tapferen Umzugshelfer (1)
(Steffi gehört natürlich auch dazu,
aber sie hat die Fotos gemacht und ist deshalb nicht mit drauf)

Stephan und seine tapferen Umzugshelfer (2)

Stephan und seine tapferen Umzugshelfer (3)
Das erste Frühstück im sonnigen Bonn…

Tage später… Steph allein auf Erkundungstour bei Wachtberg:




Ei, was ist denn das da hinten in den Bergen?

…sieht ja beinahe so aus, als ob die Chance bestünde,
dass in Bonn ein paar Leute bei meiner Musik ganz genau hinhören werden…
…yippie, endlich…

Abendstimmung am Rhein (ca. 100 Meter von meiner Wohnung entfernt)


der Blick aus meinem Fenster

Die Rheinauen in Bonn sind nicht wirklich mit denen in Karlsruhe vergleichbar. Es handelt sich nicht um ein verwildertes, urwüchsiges Naturschutzgebiet sondern eher um einen gepflegten Park; wo’s hier verwildert und urwüchsig zugeht muss ich erst noch rauskriegen… trotzdem, ist recht hübsch dort:



…und
zurück zu meinem Wohnzimmerfenster:

die Krähe wohnt wohl in einem der Bäume vor meinem Fenster und war auch beim Abmischen der Album-Version vom „Crow Song“ da :-) Ich find’s sehr schön dass die da ist, und wer „The Crow Song“ hört, der wird auch verstehen warum…

Noch ein paar Impressionen aus der Bonner Altstadt, mehr davon wird sicher demnächst auf den einschlägigen Foto-Seiten auftauchen, auf denen ich mich so rumtreibe



und nochmal Wachtberg, die zwei Bilder sind auf der Fototour mit Anna (die mich letztes WoE besucht hat) entstanden…


So, das war’s erstmal von mir. Ich lebe noch, und ich bin weit davon entfernt die Musik oder sonstwas aufzugeben ;-) Demnächst mehr. Versprochen.

11 Antworten auf „Der Bericht aus Bonn…“

  1. Stephan, da mußte ich schon bei der Einleitung lachen.
    Du nimmst sofort Bezug auf die gewesene Hauptstadt!

    Soll ich Dir noch sagen, daß Bonn auch noch als Treibhaus bekannt ist? Ich glaube, es gibt da sogar einen Thriller von irgendeinem bekannten Thriller-Fritzen dazu (wenn ich mich so dunkel an die Literatur meiner Jugendjahre erinnere).

  2. Bin trotz aller 22jährigen, die um mich rumwuseln und denen der Unterkiefer runterfällt, wenn ich so nebenbei erwähne, dass ich 97 Abi gemacht habe, alt genug, um mich an den Bericht aus Bonn zu erinnern.

    Außerdem singe ich, seitdem Du Deinen Umzug nach Bonn verkündet hast, in unregelmäßigen Abständen:

    Ein Staatsbesuch, ein Staatsbesuch
    in unserer schönen Hauptstadt Bonn
    ein Staatsbesuch, ein Staatsbesuch,
    da ham wir alle was davon.

    Ja, toll, Photos!! Mehr! Wohnung von innen wäre sehr spannend, z.B.

    Find Moon Child in der neuen Version echt new and improved.

  3. Achso, jetzt hätt ich’s fast vergessen: Wieso eigentlich „hunt You in your sleep“? Man denkt doch fast automatisch an „haunt“ in dem Kontext.

  4. Nur singt Laura „hunt“ und bei Dir auf dem Demo-Vocals klingt es auch verdächtig danach…. ;)

  5. Ja geilo! Sieht ja alles sehr cool aus. Wann ist deine große Abschiedsparty in HD geplant (ich hab da sowas läuten hören)? =)
    Ansonsten denk dran: Am 7.7. ist Rheinkultur!

  6. Steph lebt noch.. die Frisur sieht übrigends sehr schick aus und die vielen Fotos auch. Ich hab meine Umlaute zurück und einen Rückflug, kannst also schonmal anfangen Kaffee zu kochen..

  7. PS: ups…ich nicht-anglistin weiß einfach nicht, wie sich „haunt“ ausspricht? wie man’s schreibt, ausnahmsweise?
    sorry!

  8. nee, war nicht dein Fehler. Ich dachte „haunt“, habe aber „hunt“ geschrieben… und irgendwie ist das durch unsere Lyrics-Qualitätskontrolle gerutscht… tstststs… naja, mal schauen, ob wir diese „mephistiöse“ (Zitat Sabine Jordan) nochmal hinkriegen; wenn nicht, dann lasssen wir’s so…

    @barbara: Das Ding da hinten ist ein Radioteleskop… dient zur Weltraumüberwachung, wenn ich mich nicht täusche zu zivilen und militärischen Zwecken…

  9. Ja, wer macht denn bei Euch die Lyrics-Qualitätskontrolle, scheint ja nicht grad die große Leuchte zu sein.

    Unbedingt so lassen, find das gut so wie’s ist, wenn auch lyrisch… überaschend. ;)

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