Unzusammenhängendes Zeug, continued

So, das Grounded-Booklet ist im Druck.

Point of no return.

Es wird auf der Premiere zunächst mal 100 Special Editions geben, der Rest folgt dann später, je nachdem ob und wenn ja dann was sich ergibt. Hach, man kann ja träumen… ;-)

Speaking of which: Es ist Herbst geworden in Bonn. Und dieser Herbst macht alles ganz genau so, wie es sich für einen vernünftigen Herbst gehört. Siehe beispielsweise den „Crow Song„. Will sagen, die Welt leuchtet und glitzert golden, die Wasserschildkröten verbringen die letzten warmen Stunden in der Sonne und nach Magie muss man wahrlich nicht so wahnsinnig lange suchen.


Für diejenigen die nicht fündig werden gibt’s ja dann auch noch den 6. Oktober. Wir werden sechs oder sieben Songs live spielen (natürlich nachdem wir die CD vorgestellt haben), aber gemein wie ich bin verrate ich jetzt einfach mal überhaupt nicht, welche.

Schöööne auf jeden Fall.

Und dazu müsste ich eigentlich üben und üben und noch mal üben, vor allem weil wir die Teile doch noch ein bisschen gepimpt haben. Aber erstens macht das ohne Laura nur ungefähr 12.5% so viel Spaß, und außerdem habe ich stattdessen natürlich zehntausend Ideen für zehntausend neue Songs im Hinterkopf oder in sonstigen Bereichen wo sich Ideen für Songs versammeln, ein Kommittee bilden, in basisdemokratischen Entscheidungsprozessen einen Masterplan entwickeln, mich mitten in der Nacht hochschrecken oder erst gar nicht einschlafen lassen und auch ansonsten so lange nerven, bis sie endlich raus dürfen… und die bleiben trotzdem erstmal bitteschön alle dort. Zumindest bis zum 6. Oktober.


Nee, ein paar sind schon raus, ich konnt‘ sie nicht davon abbringen. Aber jetzt ist gut.

Hab ich eigentlich schon erwähnt, das Severus Snape mein Held ist? Nein? Also gut, Severus Snape ist mein Held. Überhaupt eigentlich der Held der ganzen Harry-Potter-Geschichte. Und das Ding ist immer noch nicht in Deutschland erschienen, so dass ich nicht drüber schreiben kann ohne den Leuten die Story zu versauen. Ich tu’s trotzdem. Also bitte nicht weiterlesen, wer’s noch nicht kennt.

Ich meine, mit Blitznarbe auf der Stirn quasi vorbestimmt zum Retter der magischen und nichtmagischen Menschheit geboren zu werden, dann ein Wahnsinnsabenteuer nach dem anderen erleben, alles schön und gut, und ich find’s ja durchaus auch interessant und spannend. Aber es war ja klar. War klar, dass Harry Voldemort erledigen muss; war klar, dass das alles ganz glorreich und glanzvoll und richtig krass wird; war (sogar) klar, dass Harry zum Schluss seine Ginny kriegt. Und wir (also ich auf jeden Fall) wären ja auch bitter enttäuscht gewesen, wenn es anders ausgegangen wäre.
Trotzdem: So funktioniert das Leben meistens nicht.
Anders Snape, der, arm drangewesen, sich auf die vollkommen falschen Leute einließ, der nie zu zeigen vermochte was in ihm vorgeht, der einen ganz fürchterlichen Fehler beging und den Rest seines Lebens damit verbrachte, eine entsetzliche Schuld wieder gut machen zu wollen, die niemals wieder gut zu machen ist… und bei alledem war er für die anderen der Bad Guy, den nie jemand mochte. Und bis zum Schluss trug er in sich ein Gefühl das er nie zeigen und nie leben konnte, weil er’s von vornherein falsch angepackt hat. Ich muss sagen: Wow. Ist zwar nicht ganz so glamourös wie Harry, aber es bewegt durchaus was in mir.

Ohwei, wie bin ich da jetzt nur schon wieder hingekommen? Hat ja nunmal wirklich überhaupt nichts mit Botany Bay zu tun. Ausser dass es tatsächlich inspiriert.

Mit Botany Bay zu tun hat vielmehr diese Diskussion, über die ich neulich beim ziellos-vor-mich-hingoogeln gestolpert bin, und Teil derer ich dann schließlich auch wurde.

Hmm, da existiert offensichtlich ein äußerst seltsames Bild von mir da draussen… zu seltsam, als dass ich hier nicht gerne nochmal darüber elaborieren würde (was ich in der erwähnten Diskussion auch schon getan habe).

Klar trage ich meine Gefühle öfter mal nahe an der Oberfläche.
Manche zumindest.
Aber es ist nicht so, dass ich Musik mache weil ich unglücklich bin oder weil ich mich gerne in einem Meer von Selbstmitleid ob der Tatsache, nach 15 Jahren noch immer nicht entdeckt worden zu sein, bade und wälze. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, das bin nicht ich. Und die Zeiten ändern sich.

Selbst wenn niemand Grounded hören wollen würde… ich wäre irrsinnig stolz darauf, und einer meiner drei Gute-Feen-Wünsche wäre, das nächste Album aufnehmen zu können. Und das nächste. Und dann noch eins. Und dann mal sehen ;-)

Bin ich glücklich? Die Antwort auf diese Frage würde dieses Blog auseinandersprengen. Aber soviel kann ich sagen: Mit „Grounded“ bin ich es auf jeden Fall.

In diesem Sinne: Noch 10 Tage ;-)

hearing voices in my head, hearing voices in the streets…

Oh ja, Bettina, Ole (die dieses Wochenende bei mir zu Besuch waren) und ich hatten durchaus unseren Spaß. Beim Schreiben von Reviews für Garageband, um genau zu sein. Ich sage nur:

„Lovely song. roses, violets, all a woman could ever
…no, wait. this isn’t right at all. I’ll get back to you“

Sollten wir öfters machen. Dann heut abend noch ein bisschen über meinen Schatten mehrfach hin- und hergesprungen und ab und zu auch mittenrein, und das Ergebnis der Sache ist, dass „Voices“ jetzt nicht nur

ist, sondern auch noch gleich im Contest. Was die gnadenlosen Kritiker von GB von „Voices“ halten wird sich also in den nächsten Wochen erweisen.

Wäre ja gespannt wie ein Gummiband um einen Elefant, wenn mir nicht die Premiere, das Universum und der ganze Rest an dem bisschen Nerven nagen würden, die ich noch habe ;-)

Ah ja, und mein nächstes Posting wird kohärenter und auch mitnichten nur aus einem Bild bestehen. Vielleicht ein Bild mit Text. Oder mit noch mehr Text. Oder ich lass das Bild weg und mach dafür weniger Text. Hm, die Möglichkeiten sind so gewaltig, es haut mich glatt um.

…ich glaube, ich muss ins Bett. Zur Abwechslung mal. n8.

Lampenfieber und sonstiges…

Das letzte Mal auf einer Bühne gestanden und Musik gemacht habe ich vor acht Jahren mit Ubik Paint… das ist genug Zeit, als daß mir in Anbetracht unserer nahenden Premiere doch allmählich ein wenig mulmig wird…
…was es wohl wirklich nicht müsste, zumindest wenn ich danach urteile, was Laura und und meine Wenigkeit gestern beim Proben an den Tag gelegt haben :-)))

Bevor sich jemand die falschen Vorstellungen macht:
Natürlich werden wir nicht alle Lieder spielen… und jene, die wir spielen werden, die werden auch mitnichten so klingen wie auf dem Album; im Live-Teil sind wir „nur“ Stimme und Klavier – im Gegensatz zu den zig Instrumenten die auf der Platte verwendet werden… und trotzdem: der Live-Teil wird sehr Botany Bay werden. Mehr noch als die Studio-Tracks.

Ich hoffe nur, es kommen auch Leute. Berauschend viele Rückmeldungen hab ich auf meine Einladungen bislang nicht bekommen, aber es ist ja auch noch ein bisschen Zeit.

Ganz interessant: Just nachdem wir gestern fertig damit waren, die Live-Version des „Crow Song“ zu üben, landete die Single-Version in den Free Music Charts (die Album-Version klingt btw schon wieder anders). Sollte jemand für uns stimmen wollen, nur zu ;-)

Was gibt es ansonsten zu sagen? Wir leben in interessanten Zeiten, und ich kann mir noch nicht einmal vorstellen damit anfzuangen, das Zeug was mir gerade im Kopf rumgeht in Worte zu fassen. Wird wohl irgendwann mal wieder Musik her müssen.

cu @ Kulturfenster…

Premiere (II)

Unsere offizielle Homepage hat soeben ein kleines Update erfahren. Unter anderem dort endlich zu lesen, die definitive Story Of Botany Bay ;-) Tausend Dank an Bettina fürs Korrekturlesen.

Und, wo wir schon dabei sind: Der Teaser zu „Grounded“… oder: Wie packt man 5 Jahre in knapp anderthalb Minuten? Ungefähr so:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=kpE7B_-qc2c]