Faszinierend

Ich mache immer wieder bemerkenswerte Entdeckungen in meinem Bonner Exil… zum Beispiel diese: Im Rheinland sitzen am 11.11. die besoffenen und grölenden Gestalten schon morgens in der Bahn, und nicht erst – wie sonst – mitten in der Nacht.

Zum Glück deckt „Moron Island“ das Thema schon ziemlich gut ab (sogar inklusive Gegröle im Intro), ansonsten müsst ich jetzt glatt einen Song darüber schreiben…

5 Antworten auf „Faszinierend“

  1. Ach das ist furchtbar schwierig zu definieren.

    Es ist einfach nicht so, dass ich mich in Bonn besonders zuhause fühle. Größtenteils bin ich in meiner Wohnung nur zum Schlafen und zum von-der-Arbeit-ausruhen… und allein diese Dinge konstituieren für mich noch lange nicht den Heimatbegriff.

    Zuhause ist für mich ein Platz an dem man Energie sammelt, an dem man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann… und dort wo man liebt, ja. Das alles ist Bonn leider ziemlich selten.

    Es gibt da von einer total unbedeutenden und unwichtigen Band (der Name ist mir entfallen, das Album heisst aber glaub ich „Grounded“) einen Song namens „Miss You (3)“… darin geht’s ganz genau darum, was Zuhause ist und wie wichtig und wertvoll das ist…

    ich will aber nicht nur rumjammern; ich bin sicher, dieser Zustand lässt sich irgendwie erreichen, ist nur noch ein gehöriger Weg dahin…

  2. Wird schon werden, Stephan.
    Auf einmal ist es da, und Du hast es gar nicht bemerkt. Und kannst es nicht fassen.

  3. wie Fmotis.

    wahrscheinlich ist es auch der Grund, warum ich so selten da bin, weil Du da nicht sein willst.

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