Zwischenbilanz

Zwei Wochen nach Beginn unserer Spendenaktion sind 50 € in unserer Spendenkasse, gespendet haben insgesamt 4 Personen, denen wir hier schon mal herzlich danken wollen. Philosophische Interpretation der Spendenbereitschaft verkneife ich mir, bis die Aktion vorbei ist ;-)

Die Aktion läuft noch bis zum 21. Dezember 2009.

Neuigkeiten zu unserem nächsten Album und darüber, wie es bei Botany Bay weiter gehen wird, gibt es demnächst hier.

3 Antworten auf „Zwischenbilanz“

  1. Mannmannmann, was ist denn da los? Ich hab´ das nun mal etwas „angeschoben“ und auch mal einen Zehner in die bb-Kasse geworfen … Ich dachte ja bis dato, dass „Musik machen“ eines der wenigen Hobbies ist, das sich noch ansatzweise rechnet (im Gegensatz zu meinen heufressenden „Kapitalvernichtungsanlagen“).
    Ich wünsche Euch trotzalledem noch einige Spender („viele“ zu sagen klingt mir zu verwegen), ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in´s Neue Jahr!
    Besten Grüße aus der Pfalz,
    Jürgen.

  2. Hey Jürgen,

    vielen herzlichen Dank für Deine Spende!!! Wer weiß, vielleicht wird es ja doch noch was :)

    Rechnen tut sich das alles nicht. Hätten wir das zur Voraussetzung gemacht, so hätten wir schon längst aufhören müssen.

    Zur Frage „was ist denn da los?“ kann man natürlich Einiges sagen.

    Wir haben ja geschrieben, das Ganze ist ein Experiment. Ich persönlich weiß von Spendenaufrufen im Netz, die immens erfolgreich und publicityträchtig waren, ohne dass ein Gegenwert geboten worden wäre, der sich auch nur annährend mit dem immensen Zeit-, Nerven-, Herzblut- und Kostenaufwand vergleichen lässt, den wir in unserer künstlerischen Arbeit versenken.

    Aber… wenn es eine einzige Sache gibt, die ich in den letzten zwei Jahren auf die harte Tour gelernt habe, dann ist es, dass man sich tunlichst nicht vergleichen sollte. Weder mit anderen Projekten noch mit anderen Menschen noch mit den „Erfolgen“ anderer Menschen und anderer Projekte. Denn wenn man das tut, dann sitzt man relativ schnell kopfschüttelnd in einer dunklen Ecke und verliert jeglichen Glauben an Gott, die Welt und vor allem an sich selbst, während man von überaus netten und sachkundigen Mitmenschen mit einem Schulterzucken ganz einfach niedere Eifersucht und Missgunst attestiert bekommt.

    Das Problem bei Botany Bay ist ganz eindeutig die Sichtbarkeit, und das ist mir auch vollkommen bewusst, ebenso wie die Tatsache, dass ich nicht der geeignete Mensch bin, das zu ändern. Mit einer vernünftigen Promotion plus evtl. ein bisschen Management sähe das hier vollkommen anders aus; aber diese kosten Geld und das habe ich nicht.

    Und so ist es eben, wie es ist… und auf der anderen Seite muss man sehen… immer wieder entdecken vereinzelt Menschen unsere Musik, und es gehen ihnen die Augen auf, und sie melden sich bei uns und sind begeistert.

    Und die machen mich glücklich, jeder Einzelne davon.

    Liebe Grüße und ebenfalls frohe Festtage und einen guten Rutsch wünscht
    Stephan

  3. Moin Stephan,
    schön zu lesen, dass Du Dir Dein positives Denken bewahrt (oder wieder „zurückerarbeitet“?) hast.
    Ja, gerade den genannten Spendenaufruf kenne ich. Früher ging es da um einen kleinen Beitrag zur Fotoausrüstung, heute nennt sich das nur noch „Kaffeekasse“. Die Bewertung bleibt ja jedem selbst überlassen, ebenso wie die Entscheidung, dafür etwas zu geben – oder auch nicht.
    Ich weiss von Bekannten, dass auch professionelles Musikmachen nicht immer so toll ist, wie es sich die „gemeine Welt“ vorstellt. Gerade, wenn man davon leben muss, grenzt das manchmal an „Prostitution“. Aber Ihr habt ja glücklicherweise noch „ehrenwerte Jobs“ :-) , mit denen Ihr die Asche verdient, die Ihr in Euer – wirklich tolles! – bb-Projekt steckt.
    Und von Produzentenvorstellungen oder den Verkaufsprogrammen bestimmten „Majors“ _nicht_ abhängig zu sein, ermöglicht es, die Musik so zu publizieren, wie man es sich selbst vorstellt.
    Viel (und mehr) Erfolg weiterhin und grüße Laura von mir.

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