good to know

Hallo zusammen,

wie Ihr schon alle anhand des Autorennamens des letzten Beitrags lesen konnte, blogge ich (Katja) jetzt hier anstelle von Stephan, aber dazu später.

Erstmal zu mir, ein paar von euch treuen Fans werden mich kennen, im Netz tummel ich mich unter dem Namen Frau K. und blogge hauptsächlich privates Zeug auf Deichmannsaue.

Ganz nebenbei bin ich allerdings auch die Stammfotografin der Band und habe schon das ein oder andere Bild hier auf dem Blog beigesteuert. Eifrige Betrachter und Leser der Videoabspanne wissen auch, dass ich hauptsächlich für das Videomaterial verantwortlich bin, was der arme Stephan dann in liebevoller Geduldsarbeit zu einem wunderbaren Werk zusammenschnippelt. U.a. sind Stephan und ich seit mittlerweile 5 Jahren ein Paar und ich versuche so gut ich es kann seine Musik, seine Band und jetzt auch deren Bandblog zu unterstützen.

Ich mag die Musik der Band, auch wenn ich abgesehen von der Band selbst wohl diejenige bin, die Songs am meisten hört, die Texte vorgesprochen/gesungen bekommt, Songs beim Entwickeln zuschaut, sich hin und wieder die Ohren zuhält und auch mal konstruktive Kritik in den Raum stellt, wie „nein, gefällt mir gar nicht“.  (Die dann gern mal achselzuckend und verständnislos ignoriert wird.)

Ich bin die, die das Essen für die Vielfräße produziert, die dankend alles in sich reinschlingen, wenn sie doch auch eigentlich gerade viel lieber an den neuen Sachen arbeiten wollen.

Und da wären wir auch schon beim Thema, die neuen Songs, die Dinge, die auf der ToDo-Liste stehen und die doch so dringend abgearbeitet und erlebt werden wollen.

Leider hält sich das Leben nicht an ToDo-Listen und anscheinend schon gar nicht Stephans.

An einem Abend werden hier noch Songtexte zu Demozwecken aufgenommen, diskutiert ob das jetzt ok ist oder nicht, denn selbst für ein „Demo“ muss bei Stephan und Steffi alles perfekt sein. (Gelegentlich muss ich dann den beiden totmüden Gestalten mitteilen, dass es doch „nur“ ein Demo ist und nicht der Release.)

Wie man bereits in Stephans Bericht über 2011 lesen konnte, war das letzte Jahr nicht wirklich rosig.

2012 hörte sich erstmal besser an.

Wie gesagt, hörte.

Doch nach besagtem Demo-Song-Aufnahme-Abend war ein neuer Tag, an dem Stephan einen Anruf aus der Hölle bekam, wie ich es gern bezeichne.

Sein Vater hatte einen 2fachen Hirnschlag erlitten und lag in Strasbourg im Krankenhaus auf der Intensivstation. Stephan informierte mich sofort, ich liess alles an der Arbeit fallen und fuhr zu ihm. Da zu unserem Leben auch der Bandhund Tia gehört, konnte ich nicht so einfach mit und Stephan fuhr erstmal allein ins Ungewisse.  Ich kam Montag nach, der Vater war zwischenzeitlich ansprechbar, konnte sich aber nicht mitteilen.

Ein grosser Kraftaufwand in Sachen Bürokratie war es, den Vater aus Strasbourg nach Karlsruhe zu verlegen. Aber Dank der gelben Engel ging dann doch noch alles gut.

 

Stephans Vater liegt jetzt in Karlsruhe, sein Zustand verbesserte sich, verschlechterte sich dann wieder. Alles in allem eine schwierige Zeit und Stephan ist gerade noch bei seiner Mutter, und kümmert sich dort um alles.

 

Die Band und besonders ich, ich wünsche ihm alle Kraft die er braucht. Wir werden da sein, so gut wie wir können.

Für euch, liebe Fans, kann ich an dieser Stelle leider nur auf die bereits veröffentlichen Songs verweisen, hört sie euch an, teilt sie mit euren Freunden.

Ich werde hier die Stellung halten und hin und wieder was bloggen, ich habe noch ein bisschen „Insiderwissen“ auf meiner Festplatte schlummern, was euch bestimmt die Zeit vertreibt bis es von der Band Neues zu hören gibt.

Drückt uns die Daumen ….

Musikpiraten vs. Gema

Unsere Freunde, die Musikpiraten haben zwar in der ersten Runde verloren gegen die GEMA, aber so schnell geben Sie nicht auf und davor ziehen wir unseren Hut!

»Die GEMA betont immer wieder, dass Creative Commons-Lizenzen nicht mit ihrem Vertragsmodell vereinbar sind. Trotzdem will sie von uns jetzt Geld für die Produktion einer CD haben, die ausschließlich CC-Material enthält. Die heutige Niederlage vor dem Amtsgericht Frankfurt ist ein harter Schlag in das Gesicht der Creative Commons-Szene. Es erklärt, dass die Creative Commons-Lizenzen nur gelten, wenn die Urheber auf ihr Recht auf eine anonyme oder pseudonyme Veröffentlichung verzichten«, kommentiert Christian Hufgard, Vorsitzender der Musikpiraten, die Klage.

 

In der Klageschrift behauptet die GEMA, sie vertrete das gesamte Weltrepertoire an geschützter Unterhaltungs- und Tanzmusik. Nach Ansicht der Musikpiraten ist dies nachweislich falsch, denn die GEMA hat mit weniger als 70 Verwertungsgesellschaften weltweit Wahrnehmungsverträge abgeschlossen. Auch gibt es zahlreiche Portale im Internet, die explizit Musik von Urhebern anbieten, die keine Verwertungsrechte an die GEMA abgetreten haben. Beispiele hierfür sind jamendo.com (über 350.000 Titel), magnatune.com (über 15.000 Titel) und ccmixter.org (über 25.000 Titel). Auf ccmixter.org wurde am 28. Dezember 2010 der Song »Dragonfly« veröffentlicht, über den jetzt verhandelt wurde.

(Zum ganzen Artikel hier entlang -> )

Das ist unfassbar, die GEMA duldet als im Klartext nur das Urheberrecht wenn man G*ogle like „Klarnamen“ verwendet.  Wer einen unterstützenden Beitrag für die juristischen Kosten spenden möchte, kann entweder

a) Den Free!Musik!Sampler! 2012 bei Bandcamp ersteht auf dem Botany Bay, texasradiofish, Zoo.Leela und viele andere CC Künstler zu hören sind.

oder

b) direkt spendet auf Ihr Spendenkonto 

Bitte unterstützt die Musikpiraten!!!

Unglaublich, Spex schreibt über uns…

Der Künstler als politischer Mensch, der Gedanken und den Diskurs über gesellschaftliche Veränderungen nicht nur zulässt, sondern sogar fordert, und der sich dabei mit seinem Publikum verbündet oder es wenigstens herausfordert: Er ist schwer zu finden in diesen Tagen. Stattdessen lassen sich Tausende von Urhebern, denen kein halbwegs klar denkender Mensch ihre Rechte oder Einkommensmöglichkeiten absprechen will, gegen ihr Publikum aufhetzen, lassen sich von der Verwertungsindustrie Gefahren einreden, die keine sind, und vor den Karren einer Anwaltsmaschinerie spannen, die konstant die Unmöglichkeit der Rechtsdurchsetzung im Internet behauptet und dabei mit Hilfe technischer und juristischer Möglichkeiten jedes Jahr hunderttausende von Abmahnungen an Privatpersonen verschickt.
http://www.spex.de/2012/08/09/medienwelten-von-johnny-haeusler-das-ist-doch-verboten/

Hm ja… ok… ich geb’s zu… nicht über Botany Bay direkt. Und es ist auch nicht direkt die Spex, sondern vielmehr Johnny Haeusler, aber trotzdem. Sie sind nahe dran. Wir sind da durchaus frohen Mutes, dass nach weiteren 10 Jahren freier Musik und einem weiteren Album wie „Grounded“ vielleicht irgendwann sogar eine namentliche Erwähnung drin ist ;-)

Deshalb, liebe Spex, Spiegel Online und wie ihr alle heisst, hier ein heißer Tip…: Man findet diese Künstler durchaus – und wir sind mehr, als ihr denkt. Einfach mal nicht in den Pressetexten der PR-Agenturen suchen, sondern im Internet. #ccmusic ist echt ein gutes Suchwort!

Liebe Grüße von der anderen Seite!

You made me fly…

you brought my feet up off the ground
still flying in my memories
our breath the only sound…

Es gibt so ein paar Neuigkeiten zu berichten :)

Zuallererst: Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber jetzt endlich auch hier so weit: Wir präsentieren euch stolz unseren neuesten Song „Fly“ – als Video und freien Download!

Und so ganz nebenbei ist „Fly“ auch noch unser Beitrag zum diesjährigen Free! Music! Contest … Daumen drücken ist also durchaus angesagt :-)

„Fly“ wird bis auf weiteres erst mal unsere letzte Veröffentlichung sein, denn wir möchten uns in der Herbst/Winter-Saison gerne voll darauf konzentrieren, die Bühnen dieser Welt zu erobern und all unsere neuen Songs mal live unter die Menschen zu bringen. Termine werden selbstverständlich rechtzeitig hier bekannt gegeben.

Und auch sonst wird hier auf dem Blog in Zukunft mehr und häufiger bekannt gegeben werden. Nachdem wir das Blog jetzt lange Zeit sehr vernachlässigt haben, möchten wir uns demnächst wieder sehr viel intensiver darum kümmern.

Versprochen.

Leider haben wir in den letzten Jahren den Fehler gemacht, uns zu sehr auf Facebook und unsere Fans dort zu konzentrieren. Den Grund dafür müsst ihr uns nachsehen – wir hatten auf Facebook pro Nachricht im Schnitt 300 Menschen, die wir damit erreicht haben… dieses Blog hingegen hatte selbst zu seinen Hochzeiten (also 2007-2008) nicht mehr als durchschnittlich 50 Leser pro Eintrag.

Die Band :) Im Hintergrund nur sehr undeutlich zu erkennen: 495 Facebook-Fans, die nicht erfahren, wenn wir was Neues machen…

Inzwischen ist Facebook aber an der Börse gelistet und muss seinen Aktionären Gewinn einbringen, und wo fängt man da als marktorientiertes Unternehmen am besten an? Richtig, bei denen, die sich nicht wehren können.

Fan-Seiten wie die unsere sollen seit neuestem dafür berappen, wenn sie wollen, dass ihre Einträge länger als ein paar Sekunden in den Timelines ihrer Fans erscheinen. Den Effekt davon haben wir schon deutlich zu spüren bekommen… Neuankündigungen von uns gehen massenhaft unter und werden sogar bei solchen Menschen nicht angezeigt, die unsere Seite nachweislich jeden Tag besuchen und bei uns kommentieren.

Effektiv schadet Facebook damit natürlich den kleinen und alternativen Acts und arbeitet dem Mainstream zu, dessen diverse Promotionagenturen die Beiträge zur „Erhöhung der Sichtbarkeit“ eh aus der Portokasse bezahlen. Aber wir wollen uns nicht beklagen – schließlich haben wir mitgemacht, obwohl deutlich abzusehen war, dass so etwas passieren würde. Zusammen mit vielen anderen sehr zweifelhaften Dingen.

Steffi (r.) und Stephan (l.) beim Erdenken neuer Marketing-Strategien…

Was wird also in Zukunft passieren? Facebook dafür zu bezahlen, dass unsere Fans es mitkriegen, dass wir Musik verschenken, kommt für uns irgendwie nicht in Frage. Würden wir nicht eh die ganze Zeit ohne Ende drauflegen und um Sichtbarkeit kämpfen, wäre das vielleicht etwas anderes… aber so ist es einfach falsch und ungerecht.

Momentan arbeiten wir äußerst fleißig daran, dieses Blog zu aktualisieren, ihm ein paar neue Funktionen zu verpassen, und es schussendlich mit der offiziellen Homepage zusammen zu legen, so dass alles an einem Platz ist, und es eine zentrale Nachrichten- und Informationsquelle für unsere Fans gibt.

Das wird noch eine kleine Weile dauern, aber wir sehen schon das Licht am Ende des Tunnels.

Bis es soweit ist, wünschen wir viel Spaß mit „Fly“ – und verabschieden uns mit der Bitte, das Video weiter zu verteilen, wenn es euch gefällt. Wie ihr vielleicht noch wisst, stehen wir bei keinem Label unter Vertrag, haben keinen Werbeetat und verschenken (beinahe) unser gesamtes Material. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Fans Werbung für uns machen. Also: Wenn euch unsere Musik gefällt, erzählt 5 weiteren Leuten davon, oder verschickt das Video, oder denkt euch irgendwas anderes aus :) Vielen tausend Dank!

Und bis bald!

P.S.: Hier übrigens noch der freie Download von „Fly“… viel Spaß damit!