Wohin

Wohin

Wenn es stimmt, daß nie etwas verloren geht,
dann sing ich immer weiter,
immer lauter,
unverdrossen,
ohne Publikum,
vielleicht lauschen die Götter, die auf irgendeiner Wolke sitzen,
vielleicht hört ein Unbekannter zu, der vor dem Fenster plötzlich stehenbleibt.

Ich weiss nicht, was ich sagen soll.

Karan von den Singvøgel hat uns ein Lied gewidmet, das sich (auch) mit unserer derzeitigen Situation beschäftigt, und mit all dem, was ich im letzten Posting geschrieben habe…

Und noch immer weiss ich nicht, was ich sagen soll. Nach 20 Jahren Musik gibt es immer noch Dinge, die mich sprachlos machen. Musik zum Beispiel.

Vielleicht nur so viel: Danke, liebe Karan. Das Lied ist wunderschön, es kommt genau zu der richtigen Zeit, und es bedeutet mir mehr als alle facebook-likes oder youtube-klicks, die wir nicht gekriegt haben.

Fühl‘ Dich umarmt.

Hier geht’s zu dem Song.

Eine Antwort auf „Wohin“

  1. Ihr Lieben, das was Ihr da in Eurem Blog geschrieben hattet und woraus dieses Lied geboren wurde, hatte mich bis in’s Mark bewegt und erschüttert. Weil mir da auf einmal wieder klar geworden ist, daß wir eben NICHT jeweils völlig isoliert herumwurschteln auf der Welt, in diversen Szenen oder außerhalb derselben, sondern daß es Berührungspunkte gibt, Gemeinsamkeiten, Ziele, Ideale, ja, auch Werte und Dinge, die uns heilig sind wider alle Vernunft.
    Und ich bin riesig froh, daß es Euch gibt!

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