„In Between Years“ ist draussen!

 

released 28 May 2014

recorded 2010-2013 at
the blue saloon, bonn,
larch cottage, dornum,
k-burg, rhöndorf,
and at chateau d’if, cologne

produced by stephan kleinert
co-produced by stefanie mühr

performed by
stephan kleinert, keyboards, percussion, programming
stefanie mühr, lead vocals
with
marius beylebens, electric and acoustic guitars
felix klöckner, electric and acoustic bass guitars

and special guest
randi treybig, electric violin on „broken“

cc-by-nc-sa

Weitere Infos zum Album, was es ist und warum es so ist, findet ihr hier und hier.

Ich wünsche viel Spaß und Freude damit. Und ich würde mich über Verlinken, Sharen, Kopieren, Weiterverteilen sowie über den einen oder anderen Kommentar dazu sehr freuen. Es war eine lange Reise, und ich werde sie sicherlich nie vergessen.

Und jetzt auf zu neuen Ufern… ;)

As they ride with the tide…

Nach eurem überwältigenden Feedback konnte ich gestern abend gar nicht anders, als mich gleich mal hinzusetzen, alle alten Festplatten mit den Sessions der letzten 4 Jahre darauf anzuschließen und zu schauen (bzw. zu hören), was sich tun lässt.

Es freut mich, berichten zu können, dass es wird. Es braucht noch ein paar Tage, aber es wird.

Insgesamt sind es 14 Songs und Instrumentals, die auf den Sampler kommen werden. Die ersten davon sind vor Ewigkeiten auf unserem legendären Songwriting-Camp in Dornum entstanden, der letzte mit Ach und Krach letztes Jahr.

Ich muss zugeben, ich habe bei all dem Chaos der letzten Jahre den Überblick darüber verloren, was davon wir wann und an welcher Stelle veröffentlicht oder geteast haben; gut möglich, dass Einiges davon noch nie zuvor das Licht der Welt erblickt hat. Weiss nicht. Ehrlich nicht. Auf jeden Fall ist es alles, was mir verwertbar erscheint. Es gibt zwar noch wesentlich mehr Material, welches in seiner Summe das nächste Album hätte werden sollen, aber das ist alles nicht fertig, und der Rest der Geschichte ist ja bekannt.

Auf jeden Fall wird es auch einen schönen Titel und ein schönes Cover für die ganze Angelegenheit geben, nämlich dieses hier:

InBetweenYears

 

Wobei ich die Phrase „In Between Years„, wie auch die Überschrift zu diesem Posting, einem Depeche-Mode-Song entnommen habe, nämlich „Clean“. Den habe ich kürzlich mal wieder gehört, und er erschien mir passend ;-)

Wie gesagt, ein paar Tage noch, aber ich werde mich beeilen.

Denn  so sehr diese Musik gehört werden will und es verdient hat, so seltsam fühlt es sich für mich an, das jetzt alles doch noch mal anzufassen; das ist wie wenn man versucht, seine Freiheit wieder zu gewinnen um etwas Neues anfangen zu können, gleichzeitig aber doch irgendwie Sex mit der Ex hat… also werde ich schauen, dass ich das schnell hinter mich kriege…

Mehr demnächst an dieser Stelle.

Another One Bites The Dust

Tja, sieht wohl so aus, als sei restorm.com (wo all unsere Werke zuletzt hauptsächlich gehostet waren) wie so viele gute Ideen den Bach runtergegangen.

Das ist auch der Grund, warum all unsere Songs hier auf unserer eigenen Page nicht mehr verfügbar sind… die Player und Links gingen zu restorm.com, und das gibt’s nicht mehr.

Auf bandcamp sind unsere etwas älteren Produktionen allerdings auch gehostet; also werde ich wohl demnächst mal das „Musik“-Feature auf Bandcamp umbiegen.

Dort fehlen allerdings die „neueren“ Songs.

Ich überlege gerade, ob ich mir, wenn ich hier eh alles noch mal anfassen darf, auch gleich noch die Mühe mache, all die Lieder (plus 1-2 ungehörte), die in den letzten drei Jahren auf Soundcloud, Restorm, Jamendo und Bandcamp verteilt veröffentlicht wurden, einfach mal zusammenzusuchen und auf Bandcamp als Sampler zu veröffentlichen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die letzte Botany-Bay-Inkarnation jetzt ebenfalls Geschichte ist, wäre das ein ganz netter und passender Schlussstrich, denke ich. Allerdings wäre es auch ein bisschen Arbeit für mich, und eigentlich verbringe ich meine Zeit gerade auch sehr gerne damit, neue Sachen zu machen.

Und deshalb weiss ich nicht so recht… und mache mir hiermit die Entscheidung einfach ;-) Wenn dieses Posting über 10 positive Antworten kriegt, dann wird es gemacht, ansonsten nicht.

Na, wie sieht’s aus? ;-)

Update: Jahaaaa, ihr habt gewonnen, ich gebe mich geschlagen. :) :) :) Krass, wahnsinn, hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht und hatte ehrlich auch meine Zweifel, dass es überhaupt geht :)  Auf jeden Fall: Wow! Gebt mir ein paar Tage Zeit… es wird was kommen :)

Ich

(Achtung, es wird egozentrisch und ausufernd. Muss jetzt aber mal sein. Wer damit nicht klar kommt oder es nicht lesen will: Mir egal.)

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Ich bin wieder da.

Ich schreibe ganz bewusst „Ich“, denn ich war es, der vor beinahe 10 Jahren den ersten Eintrag dieses Blogs verfasst hat. Und ich war es, der vor beinahe 20 Jahren dieses Projekt aus der Taufe hob.

Mit der Zeit gewann ich Mitstreiter und Weggefährten, mehrere Male wurde das „Ich“ zu einem „Wir“, und es entstanden dabei Freundschaften. Und mehrere Male zerbrachen diese Freundschaften wieder; wegen unterschiedlicher Vorstellungen, oder weil man sich auseinandergelebt hatte… so wie das nun mal oft im Leben ist.

Manchmal aber ist die Grenze vom „Ich“ zum „Wir“ nicht so einfach zu ziehen, und mehrfach in meinem Leben (nicht nur in der Musik, sondern in allen möglichen Belangen) habe ich den Fehler gemacht, diese Grenze zu leichtfertig und zu großzügig auszulegen. Weil ich unbedingt das „Wir“ wollte. Weil ich unbedingt Gemeinschaft und Freundschaft wollte, und in diesem Rausch vollkommen übersah, dass die andere Partei diese Gemeinschaft und Freundschaft lange nicht als so gemeinschaftlich und freundschaftlich empfand wie ich.

Ich kann mir durchaus vorstellen, woher das kommt.  Wenn man unbedingt tiefenpsychologisches Blabla anwenden möchte, dann kommt man irgendwann mit Sicherheit bei meiner verkorksten Kindheit an, in der ich lange Zeit ohne Freundschaften und Gemeinschaft auskommen musste, und mir umso sehnsüchtiger welche wünschte. Und diese Sehnsucht, ein Teil der drei ??? oder fünf Freunde oder TKKG oder was auch immer zu sein, die hörte eigentlich nie so richtig auf.

Auch bei Botany Bay nicht.

Und so kam es leider insbesondere in der letzten Botany-Bay-Inkarnation dazu, dass ich sehr oft „Wir“ schrieb, als ich in Wirklichkeit „Ich“ hätte schreiben sollen. Und, noch viel schlimmer, dass ich oft tage- und wochenlang darauf wartete, dass „wir“ etwas tun, wenn eigentlich „ich“ etwas hätte tun müssen, weil es ein „wir“ schon lange nicht mehr gab.

Klar, das klingt jetzt sehr nach Vorwurf und eingeschnappt (und vielleicht ist es das sogar ein ganz kleines bisschen; daher hier an diejenigen die sich angesprochen fühlen: Ja, wenigstens ein ganz klitzekleines „tut mir leid“ hätte ich echt sehr nett gefunden), aber hauptsächlich ist es mir sehr wichtig, festzustellen, dass ich zum großen Teil einfach selbst schuld bin und dass ich mich bemühen muss (und werde), den gleichen Fehler nicht noch mal zu machen.

Mit dem Abbruch der Arbeiten am letzten Album ist auch die zugehörige Besetzung Geschichte, und ich fange mit neuen Leuten, genauer gesagt, einer neuen Sängerin, ganz von vorne an. Und dieser neue modus operandi bringt ein paar Änderungen mit sich:

  • Die Band ist zunächst mal wieder ein reines Studioprojekt ist, wie ganz am Anfang, vor beinahe 20 Jahren: Es gibt mit der wunderbaren Nadine Wahl eine Sängerin, die (logischerweise) singt… und es gibt mich, der alles andere macht. Und wenn es sich ergibt, wird es auch Gäste geben. Ich werde aber niemandem mehr leichtfertig das „wir“ anbieten, solange ich mir der Sache nicht hunderttausendprozentig sicher bin.
  • Ich werde wieder mehr bloggen, weil ich mich mit niemandem mehr absprechen muss, ob „wir“ das so überhaupt sagen können oder dürfen, und ob das „unsere“ Meinung ist oder nicht.
  • Ich werde meine Songs wieder vermehrt über weltanschauliche und politische Themen schreiben, die mir wichtig sind. In der Vergangenheit ist das in den Hintergrund getreten, weil „wir“ da teilweise große Unterschiede hatten, und weil es mir so wichtig war, dass „wir“ alle Berücksichtigung finden.
  • Die Facebook-Fanpage wird dicht gemacht. Facebook nimmt Künstler wie mich in Geiselhaft, indem einem der anfängliche Aufbau einer Fanbase leicht gemacht wird, danach die Sichtbarkeit aber nur gewährleistet ist, wenn man dafür teuer bezahlt („schöne Fanbase hast Du da, wäre doch schade, wenn kein Schwein Deine Einträge liest, weil wir sie nicht anzeigen, oder?“).
    Ich sehe es überhaupt nicht ein, Mark Zuckerberg und seine Aktionäre dafür zu bezahlen, damit meine Fans mitbekommen, dass ich meine teuer produzierte Musik mal wieder verschenke. Für „uns“ war so ein Schritt viel zu krass, aber mir persönlich kann Facebook den Buckel runterrutschen.
    (Natürlich wird es jede Menge Infos weiterhin hier an dieser Stelle geben, und auch auf Diaspora.)
  • Es wird wieder mehr Musik zu hören geben. Ach als Demo-Versionen und im Entstehen begriffenes…
  • und in dieser Musik wieder mehr Klavier & Keyboards & seltsame antike Synthies. Ich spiele zwar auch Gitarre, aber wesentlich lausiger als Tasteninstrumente…
  • Ich werde das mit den Gruppenfotos wieder zurückfahren. Es geht um die Musik, nicht um Personen. Deshalb wird es auch solche Postings wie das hier in Zukunft nicht mehr so oft geben. Es war mir nur wichtig, mir das mal von der Seele zu schreiben. Das ist hiermit geschehen.

Und jetzt: endgültig Schwamm über die alten Geschichten, und den Blick in die Zukunft gerichtet.

Mehr über die Musik folgt demnächst.

Und die neue Musik selbst natürlich auch.

Ich weiss, hier am Blog ist auch einiges zu richten, es funktioniert einiges nicht mehr und man kommt nicht mehr an die Lieder ran (es war ein Fehler, auf restorm.com zu setzen… naja, hinterher ist man immer schlauer)… ich kümmere mich darum.

Bis demnächst!