Entgegensätzlich

Wenn Stephan und Steffi Musik machen, ist es immer so, dass Steffi zu uns auf die K-Burg kommt. Sie geniesst die Zeit hier, die Ruhe und die Entspannung. Das viele Grün drumherum, die Abende auf der Terrasse. Das Musikzimmer und all das. So auch letzten Samstag. Steffi kam aus der grossen Stadt in unser KleinIdyll angereist und sofort machten sich die beiden an die Arbeit. Diskutierten über Melodien und Texte, experimentierten rum und nahmen ein Demo auf.

Steffi hört zu
Sie diskutieren über den Text
das kann man wohl so nicht machen :)
..oder vielleicht doch besser so?

Und ich? Tja, erst dokumentierte ich das oben geschriebene, und dann fuhr ich mit E.+S. in die grosse Stadt. Ich tauchte in die Großstadt ein, die Sommerhitze, die Partymenschen, überhaupt war alles sehr laut und stickig.

Statt mich wie geplant dem Shoppen hinzugeben, stand ich einfach am Straßenrand und bestaunte das bunte Treiben.

Wir sind dann noch eine Kleinigkeit essen und trinken gewesen und wieder zurück. Mit Fahrzeit waren es gerade mal knapp 3 Stunden. Innerlich hat es sich angefühlt wie ein 4Tägiger Städtetrip, inkl. der Gewissheit, dass ich dort nicht leben möchte. Und das nächste Mal werde ich doch einfach wieder Zuhause bleibe und den Aufnahmen lauschen…

Botany Bay – restarted

Ok, Blog.

Wie zum Teufel schreibe ich das jetzt?

Puh, vielleicht schreibe ich einfach, was gerade los ist.

Was gerade los ist, das ist nämlich dieses:

Es gibt uns wieder.

Steffi und ich (plus etliche neue Gastmusiker) machen jetzt schon seit einiger Zeit wieder zusammen Musik, aus welcher zu gegebener Zeit ein neues Album werden wird… und wir könnten nur schwerlich noch glücklicher damit sein.

Die Wahrheit ist: Ich wollte das hier überhaupt nicht schreiben, denn ich habe in den letzten Jahren feststellen müssen, dass Feedback aus dem Internet (bzw. dessen Ausbleiben) sehr schnell eine Macht über mich entwickeln kann, welche sich enorm schädlich auf meine Kreativität und Motivation auswirkt.

Auf der anderen Seite jedoch gibt es einige wenige ganz besondere Menschen, die Botany Bay über Jahre hinweg die Treue gehalten und unseren musikalischen Werdegang unbeirrt von allen Katastrophen weiter verfolgt haben. Die hingehört haben. Die dabei blieben. Für die wir nicht irre erfolgreich und gut drauf sein mussten um hörenswert zu bleiben. Es mögen nur noch um die zehn sein, aber sie haben es umso mehr verdient, zu erfahren, dass es weiter geht.

Und so ist es nun. Es geht weiter, und ich bin froh darüber. Und Steffi auch. Viel mehr kann und will ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

P.S.: Danke an Frau K., ihres Zeichens unsere Haus- und Hoffotografin, die gestern so lieb war, uns bei einer unserer Sessions abzulichten. Und großen Dank an Andrei B., der uns gestern auf der elektrischen Klampfe unterstützt hat.

Wie es klingt…

…wenn Stephan eine Melodie ausgräbt, die er vor 15 Jahren einmal geträumt hat, und Steffi dazu einen Text singt, den sie vor 15 Jahren geschrieben hat…

…das, und vieles mehr, erfahren Sie demnächst auf diesen Frequenzen :)

Bis dahin ein paar Bilder, welche die Stimmung unserer Dornum-Sessions ziemlich gut wiedergeben. Man könnte die ganze Angelegenheit mit „es war genial“ und „es hätte ruhig viel länger gehen können“ zusammenfassen… ;-)

Stay here, stay with me…

Weia…!

Jaja, ich weiß, Blogpause undsoweiter undsofort. Ich kann trotzdem nicht anders als hier kurz was reinzuschreiben, ist quasi eine liebgewonnene Gewohnheit von mir.

Diese Woche haben wir einen unserer wenigen Gastmusiker für das neue Album aufgenommen. Tatsächlich sind es trotzdem ziemlich viele Gastmusiker, nämlich ein ganzer Chor… genauer gesagt der Chor von Kornelimünster, kurz Chornelimünster.

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Stephan checkt den Sound,
Laura und ihr Chor beäugen das Geschehen mißtrauisch…
(Man beachte die Botany-Bay-Schatten an der Wand!)

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Eine kurze bandinterne Lagebesprechung…

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Bass, wir brauchen Bass!
Aber zunächst muss der Tenor ran, den brauchen wir mindestens genau so.

Puh. Am Dienstag wurde mir ja schon klar, daß einen Chor aufzunehmen eine äußerst interessante und ungewöhnliche Erfahrung ist.

Aber jetzt, wo ich im Meisengarten sitze und das Ding abmische… that’s rocket science!!!

Die ganzen Stimmen dazu zu kriegen, dass man sie zusammen mit unseren Instrumenten auch noch hören kann… Voodoo…

Auch wenn’s noch ne Weile dauert und viel vor uns liegt, so kann ich eines schon mal sagen:
Ich werd auf dieses Album auf keinen Fall weniger stolz sein, als ich es auf „Grounded“ immer noch bin.

Und falls dies irgendjemand vom Chor mitliest: Ihr wart ganz ganz große Klasse!
Und vielen Dank an Andreas fürs Fotofieren und Filmen.

Zurück zum Mischer…

Back to music…

Nur weil das neue Album jetzt so gut wie fertig ist, machen wir’s uns natürlich noch lange nicht bequem.

Will sagen: Es geht weiter. Beispielsweise dieses Wochenende, wo sich Laura und zum ersten Mal Jette (an der Geige… womit sich die Anzahl der Gastmusiker auf eine stattliche 8 erhöht hat…) bei mir eingefunden haben. Um „Grounded“ (mal wieder) den letzten Schliff zu geben, und um was Neues aufzunehmen (bin ich gut im Dinge-spannend-machen?)

Dabei sind wir auch dem Thema Premiere einen großen Schritt näher gekommen. Botany Bay live werden auf jeden Fall Laura, Jeff Roberts und meine Wenigkeit sein. Plus vielleicht Überraschungsgast ;-) Stattfinden wird die Premiere definitiv im September. Einen genauen Wunschtermin haben wir zwar schon, aber ich werd ihn erst hier veröffentlichen, wenn er auch felsenfest und absolut brutal obersicher ist.

Leider sind meine Fotografen noch nicht so weit mit der Covergestaltung (hallo, Fotografen, liest das jemand mit? Steph wird uuuuungeduuuuldiiiiiig…), und Laura möchte am liebsten nochmal alles neu singen… was ich ihr hoffentlich wieder austreiben kann ;-)

Alte alte Bekannte…

…und neue alte Bekannte…

Ich muss praktisch nichts mehr selbst machen…
äußerst angenehm, das.

Jette und meine Wenigkeit. Wir sehen mich hier bei der
anspruchsvollen Tätigkeit des Einzählens. Diese beginnt meistens
mit der Eins, oder manchmal auch mit der Drei, wenn wir
avantgardistisch drauf sind.

Hier darf jeder mal fiedeln. Ausser mir,
der ich ja bekanntermassen nicht mal weiss,
wie man eine Geige in die Hand nimmt…

So, das war erstmal ein Überblick über die Session… was wir da getan haben, das kommt in den nächsten Tagen auf das geschätzte Publikum zu. Eines kann ich schonmal verraten: Es war durchaus schweißtreibend…