Die Mitwirkenden

Letzte Woche sind wir mit unserem neuen Album einen ganz gehörigen Schritt nach vorne gekommen… so viel weiter, dass wir auf unserer Statusseite in der Disziplin „Recording – Album“ tatsächlich die 75%-Marke durchbrochen haben.

Im Klartext heißt das: Alle Songs für die Platte stehen, die meisten sind schon fertig aufgenommen, und an ein paar wird noch herumgetüftelt.

Wir alle sind begeistert von unserem neuen Material. Klar, jeder recording artist behauptet das immer mal wieder gerne, aber ich muss es jetzt trotzdem loswerden: Das wird die beste Platte, die wir jemals aufgenommen haben. Ich bin irrsinnig stolz darauf.

Es ist vollkommen anders als alles, was es vorher von uns gab, und es ist Musik, die einfach entstehen musste.

Schwer vorzustellen dass dieses Projekt vor einem Jahr noch vollständig am Ende war, und dass es sich für mich so anfühlte, als würde ich nie wieder die Kurve kriegen, nochmal ernsthaft neue Musik zu komponieren oder gar aufzunehmen.

Ich würde euch fürchterlich gerne ein paar musikalische Eindrücke von unserem neuen Werk geben, einen Vorgeschmack, einen Ausschnitt, irgendwas… aber es wäre nicht gut für mich und das Projekt – es ist zu heikel, es kann zu sehr verletzen und/oder demotivieren wenn es blöd läuft. Deshalb, bitte, seht es mir nach wenn ich euch auch weiterhin auf die Folter spannen muss.

Aber zumindest eins kann ich schon tun: Ich kann mich hier bei all den großartigen Menschen bedanken, die gerade dabei sind, mit mir zusammen diesen Traum wahr werden zu lassen.

Und gleichzeitig möchte ich sie euch gerne vorstellen:

Habt vielen Dank. Es ist eine großartige Reise, die wir da alle zusammen machen. Und bald sind wir am Ziel…

Entgegensätzlich

Wenn Stephan und Steffi Musik machen, ist es immer so, dass Steffi zu uns auf die K-Burg kommt. Sie geniesst die Zeit hier, die Ruhe und die Entspannung. Das viele Grün drumherum, die Abende auf der Terrasse. Das Musikzimmer und all das. So auch letzten Samstag. Steffi kam aus der grossen Stadt in unser KleinIdyll angereist und sofort machten sich die beiden an die Arbeit. Diskutierten über Melodien und Texte, experimentierten rum und nahmen ein Demo auf.

Steffi hört zu
Sie diskutieren über den Text
das kann man wohl so nicht machen :)
..oder vielleicht doch besser so?

Und ich? Tja, erst dokumentierte ich das oben geschriebene, und dann fuhr ich mit E.+S. in die grosse Stadt. Ich tauchte in die Großstadt ein, die Sommerhitze, die Partymenschen, überhaupt war alles sehr laut und stickig.

Statt mich wie geplant dem Shoppen hinzugeben, stand ich einfach am Straßenrand und bestaunte das bunte Treiben.

Wir sind dann noch eine Kleinigkeit essen und trinken gewesen und wieder zurück. Mit Fahrzeit waren es gerade mal knapp 3 Stunden. Innerlich hat es sich angefühlt wie ein 4Tägiger Städtetrip, inkl. der Gewissheit, dass ich dort nicht leben möchte. Und das nächste Mal werde ich doch einfach wieder Zuhause bleibe und den Aufnahmen lauschen…

Botany Bay – restarted

Ok, Blog.

Wie zum Teufel schreibe ich das jetzt?

Puh, vielleicht schreibe ich einfach, was gerade los ist.

Was gerade los ist, das ist nämlich dieses:

Es gibt uns wieder.

Steffi und ich (plus etliche neue Gastmusiker) machen jetzt schon seit einiger Zeit wieder zusammen Musik, aus welcher zu gegebener Zeit ein neues Album werden wird… und wir könnten nur schwerlich noch glücklicher damit sein.

Die Wahrheit ist: Ich wollte das hier überhaupt nicht schreiben, denn ich habe in den letzten Jahren feststellen müssen, dass Feedback aus dem Internet (bzw. dessen Ausbleiben) sehr schnell eine Macht über mich entwickeln kann, welche sich enorm schädlich auf meine Kreativität und Motivation auswirkt.

Auf der anderen Seite jedoch gibt es einige wenige ganz besondere Menschen, die Botany Bay über Jahre hinweg die Treue gehalten und unseren musikalischen Werdegang unbeirrt von allen Katastrophen weiter verfolgt haben. Die hingehört haben. Die dabei blieben. Für die wir nicht irre erfolgreich und gut drauf sein mussten um hörenswert zu bleiben. Es mögen nur noch um die zehn sein, aber sie haben es umso mehr verdient, zu erfahren, dass es weiter geht.

Und so ist es nun. Es geht weiter, und ich bin froh darüber. Und Steffi auch. Viel mehr kann und will ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

P.S.: Danke an Frau K., ihres Zeichens unsere Haus- und Hoffotografin, die gestern so lieb war, uns bei einer unserer Sessions abzulichten. Und großen Dank an Andrei B., der uns gestern auf der elektrischen Klampfe unterstützt hat.

Wie es klingt…

…wenn Stephan eine Melodie ausgräbt, die er vor 15 Jahren einmal geträumt hat, und Steffi dazu einen Text singt, den sie vor 15 Jahren geschrieben hat…

…das, und vieles mehr, erfahren Sie demnächst auf diesen Frequenzen :)

Bis dahin ein paar Bilder, welche die Stimmung unserer Dornum-Sessions ziemlich gut wiedergeben. Man könnte die ganze Angelegenheit mit „es war genial“ und „es hätte ruhig viel länger gehen können“ zusammenfassen… ;-)

Stay here, stay with me…

Weia…!

Jaja, ich weiß, Blogpause undsoweiter undsofort. Ich kann trotzdem nicht anders als hier kurz was reinzuschreiben, ist quasi eine liebgewonnene Gewohnheit von mir.

Diese Woche haben wir einen unserer wenigen Gastmusiker für das neue Album aufgenommen. Tatsächlich sind es trotzdem ziemlich viele Gastmusiker, nämlich ein ganzer Chor… genauer gesagt der Chor von Kornelimünster, kurz Chornelimünster.

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Stephan checkt den Sound,
Laura und ihr Chor beäugen das Geschehen mißtrauisch…
(Man beachte die Botany-Bay-Schatten an der Wand!)

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Eine kurze bandinterne Lagebesprechung…

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Bass, wir brauchen Bass!
Aber zunächst muss der Tenor ran, den brauchen wir mindestens genau so.

Puh. Am Dienstag wurde mir ja schon klar, daß einen Chor aufzunehmen eine äußerst interessante und ungewöhnliche Erfahrung ist.

Aber jetzt, wo ich im Meisengarten sitze und das Ding abmische… that’s rocket science!!!

Die ganzen Stimmen dazu zu kriegen, dass man sie zusammen mit unseren Instrumenten auch noch hören kann… Voodoo…

Auch wenn’s noch ne Weile dauert und viel vor uns liegt, so kann ich eines schon mal sagen:
Ich werd auf dieses Album auf keinen Fall weniger stolz sein, als ich es auf „Grounded“ immer noch bin.

Und falls dies irgendjemand vom Chor mitliest: Ihr wart ganz ganz große Klasse!
Und vielen Dank an Andreas fürs Fotofieren und Filmen.

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