Ein Poll, ein Poll!

Wow!

Anscheinend kam „Ein Song und seine Geschichte“ gar nicht so schlecht an.

Zwar gab’s leider kein Feedback hier (und auf Facebook mal eh nicht), aber dafür gab’s ein bisschen was auf Diaspora, und die Zugriffszahlen auf das Blog sagen mir, dass die Geschichte über 300 mal gelesen wurde. Very nice, sirs and madams :) Normalerweise habe ich ein Zehntel dieser Zugriffszahlen, und zwar an einem guten Tag.

Ich freu mich also. Nur das mit den Kommentaren müssen wir anscheinend wieder üben. Und zwar folgendermaßen:

Weil der letzte Artikel über die Entstehung eines Songs so gut angekommen ist, werde ich sehr gerne noch einen schreiben. Ich habe nur keine Ahnung, über welchen Song. Das dürft ihr, die Leser dieser Seiten, entscheiden. Einfach den Namen eines Songs über den ihr mehr erfahren wollt unter diesen Artikel als Kommentar schreiben. Derjenige, der am meisten genannt ist, wird von mir schön lang und breit auseinander genommen, gerne auch wieder mit Bildern wenn ich welche habe :)

Oh, und als kleinen Dank bekommen diejenigen, die den Song genannt haben, den ich im Endeffekt besprechen werde, etwas zu hören, was sonst noch niemand kennt.

 

Falls nichts mehrfach genannt wird oder mehreres in der gleichen Anzahl mehrfach genannt wird, entscheidet das Los.

Und falls niemand mitmacht, passiert halt nichts.

„Einsendeschluss“ ist der 11.7.2014. Ich bin mal gespannt… :-) Hoffentlich sucht ihr euch was raus, wozu ich auch einigermaßen was schreiben kann…

P.S.: Falls ihr euch nicht entscheiden könnt oder keine Ahnung habt was es alles gibt oder wovon ich überhaupt rede: Hier kann man weiterhin alles hören, runterladen, kopieren und weiterverteilen ohne dass Moses Pelham die Cops auf euch hetzt.

Your Diary

Einer der am meisten unterschätzten Songs von Botany Bay (falls man da wirklich ein Ranking machen wollte) ist ja meiner Meinung nach „Your Diary“.

Und weil der Song eine durchaus bewegte und interessante Geschichte hat, möchte ich an dieser Stelle gerne mal den Versuch unternehmen, diese Unterschätzungs-Angelegenheit zu ändern, indem ich die Geschichte erzähle.

 

„Rap scheisst auf Dich, Alter!“

Es war irgendwann 2008, als ich bei meinem damaligen Arbeitgeber einen Musiker kennenlernte, der sich mit Hip-Hop, DJing und Elektronik beschäftigte, und der hin und wieder mit einem (oder mehreren, ich weiss es nicht mehr, und es ist mir ehrlich gesagt auch schnurz) Rappern aus der näheren und ferneren Umgebung zusammenarbeitete.

Der Lichthof bei meinem ehemaligen Arbeitgeber. Genau dieses Bild diente auch als Cover-Bild für "The Real World"... und wer den Text und meinen ehemaligen Arbeitgeber kennt, der weiss auch ganz genau, warum... ;-) Die richtig coolen Leute arbeiteten im Büro ganz vorne links.
Der Lichthof bei meinem ehemaligen Arbeitgeber. Die richtig coolen Leute arbeiteten im zweiten Büro rechts von vorne. (Genau dieses Bild diente auch im Jahre 2008 als Cover-Bild für „The Real World„… und wer den Text und meinen ehemaligen Arbeitgeber kennt, der weiss auch ganz genau, warum… ;-))

Zwar war besagter Musiker meist sehr damit bemüht, cool zu sein und meine Musik zu ignorieren, aber trotzdem kamen wir mehr als einmal ins Gespräch miteinander. Und da Laura und ich damals immer deutlicher unsere Liebe für Triphop entdeckten und so ziemlich alles von Massive Attack und Tricky begierig in uns aufsogen, nahm ich mir irgendwann ein Herz und fragte ihn, ob er und seine Rapper nicht mal Bock hätten, zusammen an einem Botany Bay Song zu arbeiten.

Seine Antwort war ein sehr bemühtes lässiges Kopfschütteln, und der Satz „Nee, das passt nicht. Wenn die Deine Musik hören… ganz ehrlich, Rap scheisst auf Dich, Alter„.

Tja, dachte ich so bei mir, während ich die schöne Aussage mit einem freundlichen Lächeln quittierte, vielen tausend Dank für dieses wunderschöne Gespräch unter weltoffenen und toleranten Kollegen.

Und beschränkte mich in den folgenden Jahren grösstenteils erfolgreich darauf, mit netten Menschen Musik zu machen.

DJ Don To The Rescue

Fast-forward zu 2011.

Laura und ich hatten uns mittlerweile getrennt, und Steffi hatte den Platz am Mikrophon übernommen. Und mit Steffi kamen auch ne ganze Reihe neue Ideen und Kontakte zu Botany Bay, und eine 1a Songwriting-Partnerin.

In the year 2010: Session as session can...
In the year 2011: Session as session can…

Eines Tages im Januar 2011 saßen wir also im blauen Salon in meiner alten Wohnung in Bonn-Mehlem rum und jammten munter vor uns hin. Das muss man sich ungefähr so vorstellen, dass ich in den Drum-Computer ein relativ simples Pattern programmierte, welches dann die ganze liebe lange Zeit vor sich hinstampfte, während ich E-Piano dazu spielte… und Steffi, bewaffnet mit Kuli, Papier & Mikro, neben mir saß, ab und zu was auf das Papier kritzelte und immer wieder so erstaunliche Dinge wie „la la la la la you don’t wanna know, you don’t wanna know“ und „If I could read your diary, la la la la la la la“ von sich gab. Für unbefangene Betrachter schreiend komisch, aber wir hatten ne unglaubliche Menge Spaß dabei.

Irgendwann legte Steffi plötzlich das Mikro hin und sagte: „Weisst Du was da super zu passen würde? Rap!“

Darauf ich so: „Ja, das mag schon sein. Aber Rap scheisst auf mich.“

Darauf Steffi so: „Wie was warum wer jetzt?“

Woraufhin ich kurz die Geschichte von vor drei Jahren rekapitulierte. Steffi wischte meine Bedenken mit einem kurzen (typisch steffi-mäßigen) „ach was, so ein Blödsinn“ zur Seite und erzählte mir von Leuten, die sie in Washington kennengelernt hatte, und die dort so eine Art Rap- und Hiphop-Kollektiv bildeten. Tja, und im Gegensatz zur Köln-Bonner „Szene“ hatten diese Jungs aus Übersee, allen voran DJ Don von Essential Element Productions, nicht die geringsten Berührungsängste.

Will sagen, nach einiger weiterer Arbeit an dem Song, und heftigstem Hin- und Herschicken von Sounds, hatten wir nicht nur einen perfekten und verdammt coolen Rap-Part in dem Song, nein, Don hatte auch die Lyrics zu seinem Part höchstselbst geschrieben und dem Song-Inhalt so eine sehr passende Wendung gegeben.

Bis dahin hatte mir der Song nicht so richtig passen wollen, weil er eine weitere Variation des von uns viel zu oft behandelten Themas „wenn ich nur wüsste was Du denkst“ gewesen war. Aber durch Dons Beteiligung wurde daraus ein „Du willst  garantiert nicht wissen was ich denke“-Song, und das machte die Sache wesentlich interessanter. Und Don wurde natürlich später als Co-Autor auf der CD verewigt.

Und ganz davon abgesehen war die Zusammenarbeit mit Don eine ganz großartige Erfahrung. Als ich ihm gegenüber irgendwann zugab dass ich am Anfang Schiss gehabt hatte, dass er mit unserer Art Musik nichts anfangen können würde, sagte er einfach nur: „Why? It’s all music, everything is music“.

Besser kann man es wohl nicht ausdrücken.

Tsunami

Just als ich dabei war, die ersten Test-Mixes des Songs abzumischen, ereilte Japan die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe.

Wenige Tage später hatte irgendjemand aus der Netlabel/CC-Szene die wirklich gute Idee, ein Benefiz-Album zusammen zu stellen und den Spendenerlös den Erdbebenopfern zur Verfügung zu stellen

 (an dieser Stelle muss ich einfügen: Es tut mir fürchterlich leid, aber ich habe tatsächlich vergessen wer das war, und ich habe auch keinen Link mehr zu dem Ergebnis, eine Google-Suche bringt auch nichts Vernünftiges zustande, wir haben damals nichts dazu gebloggt und es gibt anscheinend auch sonst nirgends im Netz eine Erwähnung davon, und wie wir gleich sehen werden ist das leider auch durchaus verständlich und genau eines der Grundprobleme von CC-Musik, aber ich greife vor…)

Das Ganze war als Wettbewerb aufgezogen, und weil wir gerade sowieso an „My Diary“ arbeiteten (und der Song insbesondere mit Dons genialem Rap-Part durchaus kommerzielle Qualitäten entwickelte), beschlossen wir, ihn fertig zu stellen und einzureichen. Ich weiss noch genau, wie Steffi und ich zu diesem Zweck gleich mehrmals hintereinander die Nacht zum Tage machten, nur um das Mastering rechtzeitig fertig zu bekommen und den Song vor der Deadline abzuschicken.

The Great Earthquake Relief Fail

Es ist mir natürlich nicht möglich, die Qualität meiner eigenen Musik objektiv zu beurteilen.

Aber selbst wenn ich hyper-kritisch mit mir selbst bin und nichts Gutes an „My Diary“ lasse, und wenn ich versuche, das Ganze aus dem Blickwinkel einer Person zu sehen, die mit dieser Art von Musik überhaupt nichts anfangen kann, so muss ich doch sagen, dass „My Diary“ unter den Einsendungen vermutlich das beste Lied war.

Es war am besten produziert, am besten arrangiert, am besten aufgenommen, mit dem besten Gesang (naja, es war das einzige Lied mit Gesang) und der interessantesten Melodie (naja, es war das einzige Lied mit Melodie) versehen.

Und natürlich wurden wir nicht genommen.

Was stattdessen heraus kam, das war ein Sampler mit einem dröhnend-statischen Elektronik/Ambient-Track nach dem anderen. Gut, wer das mag, prima. So etwas macht sich exzellent in Aufzügen und auf der Toilette beim Friseur. Nur, und das ist wirklich mein einziges Problem mit der Sache: Wenn man einen Wettbewerb für CC-Musik ausschreibt und damit Erdbebenopfern in Japan helfen möchte, dann sollte man vielleicht den Auswahlprozess so gestalten, dass nicht nur die guten Kumpels aus der ich-hab-nen-PC-und-tolle-Software-und-kann-damit-schräge-Sounds-machen-aber-ich-hab-noch-nie-ein-Instrument-in-derHand-gehabt-oder-eine-Melodie-oder-gar-einen-Song-geschrieben-Szene auf die CD kommen.

Denn so, wie die CD gestaltet war, wurde sie ausschließlich von denjenigen 20 Leuten gekauft, die darauf vertreten waren… und dann muss man sich auch wirklich nicht wundern, wenn CC-Produktionen als Musik zweiter Klasse abgetan werden und nach drei Jahren kein Hahn mehr danach kräht.

Eine vertane Chance und schade. Sehr, sehr schade.

Unbezahlbar

Steffi und ich im Love-Mobil ;-) Outtake aus den No-Excuse-Gruppenfoto-Sessions...
Steffi und ich im Love-Mobil ;-) Ein Outtake aus den No-Excuse-Gruppenfoto-Sessions…

Um alles noch ein bisschen doofer zu machen,  wurde „No Excuse“, die erste und einzige EP, die wir initial nicht unter CC-Lizenz veröffentlichten, für die wir einen PR-Menschen eingesetzt hatten, und auf der „Your Diary“ schließlich landete, nicht im geringsten der Erfolg, den wir uns erhofft hatten.

Stattdessen wurden wir eigentlich hauptsächlich in einem drittklassigen Gothic-Webzine von einer bemitleidenswerten Gestalt mit dem Alias Roy Dunkle nach Strich und Faden verrissen (an meinem Geburtstag, war ganz super), und auf den CDs sitze ich heute noch.

Jetzt wo es ne Weile her ist muss ich zugeben, dass ich mich insgesamt sehr gerne an den Entstehungsprozess von „No Excuse“ erinnere… aber dennoch mochte ich nie so sehr, was dabei herausgekommen ist.

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Steffi und ich und künstlerische Differenzen, bei denen wir nicht lange ernsthaft bleiben konnten… ;-)

Vielleicht deshalb, weil wir damals sehr bemüht waren, irgendwie kommerziell erfolgreich zu werden und einen imaginären „Markt“ zu bedienen, und es deshalb dieses eine Mal tatsächlich stellenweise übertrieben mit unserem Hang zur Überpferektion… oder vielleicht auch wegen dem inzwischen legendären Roy-Dunkel-Fehlstart, oder weil ich persönlich von vornherein lieber ein längeres, kohärenteres, „richtiges“ Album gehabt hätte, die Zeit dazu aber hinten und vorne fehlte… ich weiss es wirklich nicht. Aber auf der anderen Seite, je weiter das alles zurückliegt, desto angenehmer werden die Erinnerungen daran.

Und eine Sache war eben definitiv unbezahlbar: Der Gesichtsausdruck meines Kollegen, als er „Your Diary“ zum ersten Mal hörte. Denn für anderthalb Sekunden wich jegliche „Rap scheisst auf Dich“-Überheblichkeit aus seinem Gesicht.

Die Beherrschung war dann aber schnell wieder gefunden, und viel zu betont lässig wurde mir dann auch prompt erklärt: „Na ja, also das ist ja nicht so toll was er da macht, das sind eben so Standard 90er-Sachen, die richtigen Profis machen das schon ewig nicht mehr so.“

Aber da hatte ich schon längst mein schönstes „Ach rutsch mir doch den Buckel runter“-Lächeln aufgesetzt.

 

Discography: Fixed! :)

Es freut mich ausserordentlich, mitteilen zu können, dass der „Musik„-Link oben in der Navigationsleiste wieder funktioniert, und somit all unsere Werke aus den letzten 7 Jahren wieder ganz leicht erreichbar und herunterladbar sind.

Viel Spaß damit!

P.S.: Da ich weiss, dass das für einige ein Klick zu viel sein wird, hier auch noch mal alles direkt gleich hier:

2014

2011

2010

2009

2007

Schon erstaunlich, was in 7 Jahren so passieren kann…

P.P.S.: Für die Leute, die von Facebook kommen: Ja, ich weiss, ‚tschuldigung, auf facebook kann man sowas nicht einfach so posten. Deshalb, stellt euch einfach vor, ich hätte darüber geschrieben: „DIESER MUSIKER VERSCHENKTE SIEBEN JAHRE LANG SEINE MUSIK IM INTERNET. DOCH WAS DANN PASSIERTE, DAS WAR UNGLAUBLICH!!!“

Hätte, wäre, B

Nur der Vollständigkeit halber, und weil ich es noch nicht oft genug (und hier noch gar nicht) gewürdigt und erwähnt habe:

Das unvollendete Album der letzten Besetzung hätte „B“ geheißen. Ihr versteht vielleicht, so wie in „be“ (sein). Bzw. so wie in Botany Bay ;-)

Und das Booklet-Artwork wäre von ElektrollArt gewesen.

Und das Front-Cover hätte so ausgesehen (cc-by, das ganze wäre in einer sechsseitigen Papphülle gewesen, plus Booklet) :

B
B

P.S.: Was die Zukunft angeht: Natürlich wird es nicht ganz so wie ursprünglich angedacht. Wie könnte es anders sein ;-) Zum Beispiel wird alles doch wieder ein bisschen größer und mehr Leute als anfangs geplant.

Hach ja.

Demnächst mehr.

Ich glaube, ich mache hier einfach keine Ankündigungen mehr, bis das, was ich ankündige, schon längst zu 101%ig sicher im Kasten ist

;-)

State Of The Union

Ich dachte, ich schreib mal kurz ein bisschen was darüber, wie es aussieht. Das hab ich zum letzten Mal in der Form glaub ich irgendwann im Jahre 2006 gemacht… aber warum sollte man alte Traditionen nicht wieder aufleben lassen? :)

Es freut mich also sehr, mitteilen zu können, dass wir gerade an insgesamt sieben ganz fantastischen und vollkommen neuen Songs herumwerkeln.

Einen davon, „All Good Things“ habe ich einem überaus (Diaspora*) bzw. überhaupt nicht (Facebook) interessierten Publikum bereits vor knapp zwei Monaten vorgestellt. Dieses Blog befand sich damals noch im Dornröschenschlaf, und deshalb ist es um so wichtiger, die Vorstellung hier endlich mal nachzuholen.

Also, liebe Leute, für alle die es noch nicht kennen, das hier ist „All Good Things“. Noch nicht die fertige, sondern eine Demo-Version davon, aber es zeigt schon sehr schön, wo die neue Reise hingehen wird:

Die restlichen Lieder, an denen wir gerade arbeiten, tragen die vorläufigen Titel

  • Atlas
  • Visionary Man
  • Kim Went Shopping
  • Humankind
  • Summer Hit
  • Listen

…wobei sie von oben nach unten „mehr fertig“ sind. Will heissen, von Atlas gibt’s schon die ersten durchaus anhörbaren Demos, und zu „Listen“ ein bisschen Musik und gerade mal die Idee, worum es im Text gehen soll.

Aber es wird.

Was genau es wird, das kann ich noch nicht sagen, aber ich kann schon verraten, dass es wesentlich gesellschaftskritischer und politischer werden wird, als alles was wir voher jemals gemacht haben… und dabei doch so persönlich, dass es sich nicht so anfühlen wird, als würden wir die ganze Zeit mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommen.

Tja, ich kann noch nichts genaues versprechen, aber wenn es nach mir geht und die Zeit es zulässt, dann wird es im Herbst eine erste EP der „neuen“ Botany Bay geben. Und dann müssen wir mal schauen, wie es weiter geht… ein Album wäre sicher eine schöne Sache, aber wir machen uns jetzt erstmal keinen Stress damit (Nadine, Du kriegst jetzt wohl einen Euro von mir ;-)), allzu weit in die Zukunft blicken zu wollen.

Bis dahin:

run to the river
flowing to the sea

…und viel Spaß dabei.

„In Between Years“ ist draussen!

 

released 28 May 2014

recorded 2010-2013 at
the blue saloon, bonn,
larch cottage, dornum,
k-burg, rhöndorf,
and at chateau d’if, cologne

produced by stephan kleinert
co-produced by stefanie mühr

performed by
stephan kleinert, keyboards, percussion, programming
stefanie mühr, lead vocals
with
marius beylebens, electric and acoustic guitars
felix klöckner, electric and acoustic bass guitars

and special guest
randi treybig, electric violin on „broken“

cc-by-nc-sa

Weitere Infos zum Album, was es ist und warum es so ist, findet ihr hier und hier.

Ich wünsche viel Spaß und Freude damit. Und ich würde mich über Verlinken, Sharen, Kopieren, Weiterverteilen sowie über den einen oder anderen Kommentar dazu sehr freuen. Es war eine lange Reise, und ich werde sie sicherlich nie vergessen.

Und jetzt auf zu neuen Ufern… ;)

As they ride with the tide…

Nach eurem überwältigenden Feedback konnte ich gestern abend gar nicht anders, als mich gleich mal hinzusetzen, alle alten Festplatten mit den Sessions der letzten 4 Jahre darauf anzuschließen und zu schauen (bzw. zu hören), was sich tun lässt.

Es freut mich, berichten zu können, dass es wird. Es braucht noch ein paar Tage, aber es wird.

Insgesamt sind es 14 Songs und Instrumentals, die auf den Sampler kommen werden. Die ersten davon sind vor Ewigkeiten auf unserem legendären Songwriting-Camp in Dornum entstanden, der letzte mit Ach und Krach letztes Jahr.

Ich muss zugeben, ich habe bei all dem Chaos der letzten Jahre den Überblick darüber verloren, was davon wir wann und an welcher Stelle veröffentlicht oder geteast haben; gut möglich, dass Einiges davon noch nie zuvor das Licht der Welt erblickt hat. Weiss nicht. Ehrlich nicht. Auf jeden Fall ist es alles, was mir verwertbar erscheint. Es gibt zwar noch wesentlich mehr Material, welches in seiner Summe das nächste Album hätte werden sollen, aber das ist alles nicht fertig, und der Rest der Geschichte ist ja bekannt.

Auf jeden Fall wird es auch einen schönen Titel und ein schönes Cover für die ganze Angelegenheit geben, nämlich dieses hier:

InBetweenYears

 

Wobei ich die Phrase „In Between Years„, wie auch die Überschrift zu diesem Posting, einem Depeche-Mode-Song entnommen habe, nämlich „Clean“. Den habe ich kürzlich mal wieder gehört, und er erschien mir passend ;-)

Wie gesagt, ein paar Tage noch, aber ich werde mich beeilen.

Denn  so sehr diese Musik gehört werden will und es verdient hat, so seltsam fühlt es sich für mich an, das jetzt alles doch noch mal anzufassen; das ist wie wenn man versucht, seine Freiheit wieder zu gewinnen um etwas Neues anfangen zu können, gleichzeitig aber doch irgendwie Sex mit der Ex hat… also werde ich schauen, dass ich das schnell hinter mich kriege…

Mehr demnächst an dieser Stelle.