Kismet

Hm, gerade geht Botany Bay-technisch nichts voran.

Alex hat vielleicht einen neuen Raum aufgetrieben, den man zum neuen Studio machen könnte. Das wäre cool. Aber das entscheidet sich erst dieses Wochenende.

Naja, und da die Halle03 momentan keine Option ist und Ani zudem anscheinend vom Erdboden verschluckt wurde, hab ich mich notgedrungenerweise mal wieder nach Rohrbach in die eigenen vier Wände zurückgezogen und ein Instrumental namens „Kismet aufgenommen“. Es klingt wie ein ziemlich guter Opener für die nächste Platte, und auch nach was, was man live ziemlich ziemlich schön machen könnte.

Little Princess, Again

Nachdem es gerade im Moment so aussieht, als ob in der nächsten Zeit keine Session in der Halle03 stattfinden wird, hab ich mir nochmal die bereits begonnene Maxi-Version von „Little Princess“ vorgenommen und sogut wie nahezu fertig gestellt.

Das Lied ist jetzt drei Minuten länger und hat erweiterte Instrumental-Passagen. Insbesondere Anis zehntausend Gitarren kommen jetzt sehr viel besser raus, und die ganzen anderen Sachen (Cello, Scratching und die zweite E-Gitarre), die im normalen Mix ein bißchen untergehen.

Konnte es auch nicht lassen, ein Saxophon reinzubauen und zum Schluß ein bisschen heftig mit VL-70-Feedback zu spielen ;-)

Ansonsten haben wir jetzt eine Anwärterin auf den Sängerinnen-Posten (und die heißt mal wieder Katrin… muss mir schon keine neuen Namen merken), und Alex als männlichen Leadvocalisten, der mich glaub ich früher oder später ersetzen wird, weil er einfach tausendmal besser singt als ich…

Vielleicht sollte ich endlich auch mal die Laura nochmal fragen – die Demos, die wir damals (1999?) aufgenommen hatten, waren eigentlich sehr vielversprechend… nur dass dann das letzte Ubik Paint-Album und ein Haufen andere Sachen dazwischen kamen, die im Prinzip allesamt nach /dev/null gehören.

However, die Maxi ist so gut wie fertig; ich werd sie zusammen mit irgendetwas Unveröffentlichtem aus alten Tagen demnächst ins Web stellen (mal sehen, ob man noch irgendeines von den Schweden-Fotos als Cover-Artwork ausschlachten kann).

halle_03 sucks donkey balls

Ok, sieht aus, als ob Schwierigkeiten auf uns zukommen. Die Halle03, die von inzwischen insgesamt 3 Bands und von den den @###$**§!@@%@-Harlequins benutzt wird, ist vollkommen ausgebucht.

Mannomann, ich hab die Halle eh satt. Ich will wieder ein vernünftiges Studio, in dem man entspannt und kreativ arbeiten kann, und nicht eine abgefuckte Lagerhalle, in der man sich beim Musikmachen den Arsch abfriert.

Nur wo findet man sowas in Heidelberg, ohne ein Vermögen dafür auszugeben?

Naja, Demos kann man weiterhin hier in Rohrbach aufnehmen, und dann hoffen, dass die Halle irgendwann mal wieder frei ist.

Aber im Prinzip muss ein Ersatz für die Halle03 her; und zwar schleunigst. So geht das nicht weiter.

Sweetness Of Being Yourself

Ok, here goes…

…nachdem jetzt die ganze Welt bloggt, könnte ich das ja eigentlich auch mal wieder machen.

Es muss so um 1997 herum gewesen sein, da veröffentlichten wir mit Ubik Paint auf der damaligen Homepage in loser Folge Tagebucheinträge über die Fortschritte, die unser damals neues Album „Love Bank“ machte… in einer Zeit, wo noch niemand von „Blogging“ redete, und in der wir die nötigen Skripte, die es uns ermöglichten, einfach mal kurz einen Eintrag auf die Webseite zu stellen, selbst schrieben.

Das ist jetzt inzwischen sieben Jahre her, und die Situation ist heute im Großen und Ganzen ähnlich, wenn auch in den Details grundverschieden.

Wieder wird ein neues Album aufgenommen, diesmal sind es allerdings nicht mehr Ubik Paint, die sich in einem idyllischen Hinterhof in Karlsruhe mit allerlei selbstgebastelten Instrumenten bemühen, die stilistischen Grenzen der Popmusik immer weiter auszudehnen, sondern es ist Botany Bay, mein Soloprojekt, welches vergleichsweise eher unidyllisch in einer stillgelegten Lagerhalle im Zollhof Heidelberg und mit Unterstützung von neuen Mitstreitern, die ich über die letzten Jahre hinweg in Heidelberg gefunden habe, allmählich Gestalt annimmt.

Ich glaube zwar nicht, dass es allzu viele Menschen interessieren wird… aber wenigstens für mich und alle mittelbar und unmittelbar beteiligten Leute wird es sicher interessant sein, später mal lesen zu können, wie und unter welchen Umständen „Sweetness Of Being Yourself“ (so der Arbeitstitel der neuen CD, und gleichzeitig ein Zitat aus „The Last Unicorn“) zustandegekommen ist.

Also, alle ihr mittelbar und unmittelbar beteiligten Leutchen, wenn ihr kommentieren wollt, nur zu, ich freu mich darüber.

Und ansonsten werd ich einfach ab jetzt in lockerer Folge vor mich hinschreiben… ;-)